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SB-Konto

am 11.09.2006 von LawBlog

Ein Mandant von mir merkt, dass sich ein Nachbar an seinem Konto bedient. In einem Monat zahlt der Nachbar mit gefälschten Überweisungen sein Handy, im nächsten den Sportclub. In der Filiale bestätigt man meinem Mandanten, dass die Unterschriften auf den Überweisungsträgern nicht mit der hinterlegten Unterschrift übereinstimmen.
Aber das Geld erstatten? Da wird mein Mandant salopp abgewimmelt. Die Bank überprüfe nur ab 1.000 €, je nach Arbeitsanfall auch erst ab 3.000 €, ob die Unterschriften passen. Da habe er halt Pech gehabt. Aber immerhin einen guten Tipp hat die Frau am Schalter parat: “Holen Sie sich das Geld …

Schulterzucken reicht nicht

LawBlog / Das Schulterzucken am Schalter hat wohl auch der Rechtsabteilung der Bank nicht so gut gefallen. Jedenfalls muss sich mein Mandant nicht, wie zunächst von seiner Kundenbetreuerin vorgeschlagen, an den Nachbarn halten, der sich mit gefälschten Über…

OLG Hamburg: Rückerstattungsanspruch der Bank bei Phishing-Überweisungen

Kanzlei Dr. Bahr: Recht der Neuen Medien / Das OLG Hamburg (Beschl. v. 07.07.2006 - Az.: 1 U 75/06: PDF via a-i3.org) hat entschieden, dass die Bank gegen ihre Kundin einen Rückerstattungsanspruch hat, wenn diese über ihr Konto Phishing-Überweisungen laufen lässt.Auf das Konto der Bankkun…

KEINE BANK

LawBlog / Nach einigen Diskussionen hatte das Gericht ein Einsehen. Das Verfahren wurde eingestellt. Frau S. muss lediglich eine Auflage erfüllen. 500 € für einen guten Zweck. Zahlbar in vier Monatsraten. Ich schickte also den Einstellungsbeschluss mit der…

Der papierlose Versicherungsvertrag

RA-Blog / Mein Mandant bezieht in Deutschland seine Rente, da er sein Berufsleben hier verbracht hat. Er lebt aber einen großen Teil des Jahres im Ausland, in seiner alten Heimat. Auf sein deutsches Girokonto wird immer die Rente gezahlt und fast nichts abgeb…

Der papierlose Versicherungsvertrag (2)

RA-Blog / Heute erhalte ich ein Schreiben der Bank, welche meinem Mandanten einen papierlosen Versicherungsvertrag untergejubelt und dafür seit einigen Jahren Beiträge von dessen meist unbeaufsichtigtem Konto abgebucht hatte. Ich hatte den Vergleichsvorschla…

Geld gegen Freiheit

LawBlog / Mein Mandant hatte einen Strafbefehl bekommen. 18 Tagessätze zu je 10 Euro. Die 180 Euro Geldstrafe hat er längst bezahlt. Später kam noch eine Verurteilung zu einem Jahr und drei Monaten Gefängnis auf Bewährung. Jetzt hat die umsichtige Staatsa…

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RA Udo Vetter

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