Rundfunkgebühren – Dann soll eben der Anwalt zahlen

Kleiner Nachschlag zum vorherigen Eintrag: Ein Mandant war aufgefordert worden, Rundfunkgebühren zu zahlen. Wie ich häufiger erwidere, wenn ich weitere Korrespondenz für zwecklos halte, habe ich die Gegenseite darauf hingewiesen, daß (und warum) mein Mandant keinesfalls entsprechende Zahlungen leisten wird und für den Fall, daß die Gegenseite auf der Zahlungspflicht besteht, darum gebeten, doch bitte ein rechtsmittelfähigen Bescheid erlassen werden möge, da wir gegen diesen dann Widerspruch einlegen würden.

Einige Zeit herrschte Schweigen im Walde, dann erfolgte erneut eine Zahlungsaufforderung, die aber dieses Mal nicht an meinen Mandanten, sondern direkt an mich adressiert war und mich höflich aber bestimmt darüber informierte, daß mein Teilnehmerkonto im Rückstand sei und ich doch bitte zeitnah für Ausgleich sorgen möge. Zumindest stand mein Aktenzeichen auf der Zahlungserinnerung, so daß ich die Sache meinem Mandanten zuordnen konnte.

Ich habe ebenso höflich aber bestimmt erwidert, daß ich nicht vorhabe, für meinen Mandanten Zahlungen zu erbringen, die nicht einmal dieser tatsächlich schuldet.

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Themen: Rundfunkgebühren , Gez
Rechtsgebiet: Verwaltungsrecht

Erschienen 28. April 2010 auf http://kanzleiundrecht.wordpress.com.

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