Rezension: Social Media Marketing und Recht von Thomas Schwenke
Presserecht aktuell | 9. März 2012 — Das im O´Reilly Verlag verlegte Buch des Berliner Rechtsanwalts Thomas Schwenke wird seinem Titel nicht gerecht. Das Buch ste…
Im Berliner ambition Verlag ist das Buch Christian Scherg “Rufmord im Internet, so können sich Firmen, Institutionen und Privatpersonen wehren” erschienen. Auf knapp 200 Seiten schildert der Autor anhand mehrerer praktischer Beispiele, wie sowohl Privatpersonen und als auch Institutionen Opfer von Rufmordkampagnen geworden sind und wie sie sich gegen diese gewehrt haben.
Der Autor ist Geschäftsführer der Revolvermänner GmbH und auf Online Reputationsmanagement spezialisiert. Das Thema Rufmord und Online Reputation ist, gerade durch die Diskussion um “iShareGossip” hochaktuell und gewinnt zunehmend an Bedeutung. Bewertungsplattformen werden immer wichtiger und viele Menschen lassen sich durch diese bei einer Kaufentscheidung beeinflussen. Leider ist bei solchen Bewertungsplattformen auch die Gefahr der Manipulation sehr groß. Unternehmen und auch Privatleute leiden darunter, dass sie virtuell an den Pranger gestellt werden, ohne etwas falsch gemacht zu haben. Besonders problematisch wird dies dadurch, dass das Internet im Grunde nichts vergisst. Durch Google und andere Suchmaschinen lassen sich auch lang zurückliegende Informationen schnell und einfach auffinden. Nach Ansicht des Autors ist es wichtig, aktiv auf den eigenen Ruf im Internet zu achten. Ist man einmal in der Kritik, kommt es auf eine passgenaue Strategie an, wie mit der Situation kommunikativ umgegangen werden kann. Die möglichen Reaktionen reichen von einem direkten Kontakt des Kritikers, über eine eigene aktive Kommunikation bis hin zu möglichen juristischen Schritten. Je nach Art der Kritik kann es auch am sinnvollsten sein, gar nicht zu reagieren und die Kritik ins Leere laufen zu lassen. Zudem sollte man sich mit Google und der Mechanik der Suchmaschine beschäftigen, um zu gewährleisten, dass vor allem positive Informationen gut von Google gefunden werden. Das Buch besticht durch seine zahlreichen z…
» Vollständiger ArtikelErschienen 23. Juni 2011 auf http://www.presserecht-aktuell.de.
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