Rückwärts

Das Landgericht Berlin entschied einmal anders, als die tägliche Praxis es erwarten ließ:

Wird eine Blutalkoholkonzentration von 0,7%o festgestellt und hat der Betroffene in diesem Zustand beim Rückwärtseinparken mit einem Lkw einen abgestellten Pkw beschädigt, ist allein der Unfallhergang nicht ausreichend für die Herleitung einer Fahruntüchtigkeit aufgrund des Konsums von Alkohol.

Aus den Gründen:

... Ein alkoholtypischer Fahrfehler ist nicht erkennbar, es handelt sich um einen Fahrfehler, der auch Nüchternen passiert.

Quelle: Landgericht Berlin, Beschluß vom 26.02.2008, 533 QS 30/08

Die Richter des Amtsgerichts und auch die Amtsanwälte in Moabit sehen (sahen?) das bisher anders: Mehr als 0,3 Promille und ein kleiner Fahrfehler führen geradewegs hi…

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Themen: Landgericht Berlin

Erschienen 2. September 2008 auf http://www.kreuzberger-verkehrsrecht.de.

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