Rücktritt vom Grundstückskauf in der Insolvenz

Hat der Insolvenzschuldner an einem von ihm erworbenen Grundstück einem Gläubiger eine dem vorgemerkten Rückübertragungsanspruch des Grundstücksverkäufers nachrangige Grundschuld bewilligt und dem Gläubiger auch den Anspruch auf Kaufpreisrückzahlung abgetreten, so beurteilt sich die Anfechtbarkeit dieser Rechtshandlungen nach dem Zeitpunkt der Sicherheitenbestellung, nicht nach dem des Rücktritts vom Kaufvertrag.

Bundesgerichtshof, Urteil vom 11. Dezember 2008 - IX ZR 194/07

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Themen: Kaufvertrag , Insolvenz , Fingerprint , Grundstückskauf

Erschienen 13. Januar 2009 auf http://www.rechtslupe.de.

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