Ron Sommer: Der Schattenkönig
am 14.04.2008 von Handakte WebLAWg
Keiner geht verloren, sagt ein Sprichwort. Und Sprichworte haben immer recht. Alle dachten, das war’s, als Ron Sommer im Juli 2002 als Chef der Telekom abtreten musste. Damals hatten sich die Bundesregierung, das Aktionärsvolk und irgendwie auch der Rest der Welt gegen den smarten Mr. Telekom verschworen.
Der Kurs der Volksaktie in Magenta war gestürzt und Sommer gleich mit. Fortan stand der Buchstabe T für Trauma, und das Schicksal von Ron Sommer schien besiegelt: Rente mit 51. (…)
Der Mensch
Ron Sommer wurde 1949 im israelischen Haifa als Ron Lebowitsch geboren. Dorthin waren die Eltern vor den Nazis geflohen. Seine Mutter war jüdische Russin, sein Vater Deutscher. Später zog die Familie nach Österreich, wo der Sohn Mathematik studierte und promovierte. Atemberaubend schnell arbeitet er sich durch die Chefetagen von Nixdorf und Sony. 1995 übernahm er den Vorstandsvorsitz der Deutschen Telekom. Er brachte die Volksaktie an die Börse. Nachdem der Aktienkurs massiv einbrach, drängte die Regierung ihn 2002 aus dem Amt. Heute ist er Berater und Aufsichtsrat bei vielen Weltfirmen.
Das Unternehmen
Der Staatsbetrieb Deutsche Telekom galt nicht unbedingt als dynamisches Unternehmen, als die Bundesregierung beschloss, ihn an …
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» Ron Sommer – Wikipedia
» Im Porträt: Ron Sommer: Der Schattenkönig - Hintergründe - Wirtschaft - FAZ.NET
Am Montag muss der ehemalige Telekom Chef Ron Sommer im Telekom Prozess aussagen Er hat nie behauptet dass die T Aktie eine Volksaktie ist sagt einer aus seinem Dunstkreis Viele Aktionäre sehen das anders...
