Umgang und Unterhalt
Kanzleien im Internet | 25. Februar 2011 — Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Es gilt weder das Motto ” ich zahle, also kann ich dafür auch das Kind sehen”, no…
Wo es Streit gibt, mag ich natürlich nicht fehlen, also hab ich geholfen für den CCC Congress Vortragseinreichungen zu reviewen. Kleine Erklärung für nicht-Akademier und Juristen: der Peer Review ist die Basis der wissenschaftlichen Kommunikation und da müssen alle 'ran. Eigentlich hat man als Universitätsmitarbeiter immer grad' einen oder mehrere peer reviews am Bein. Wenn es um in sich abgeschlossene Wissenschaftliche Werke geht (Paper etc.) dann reicht es meinstens, das Paper selber durchzuarbeiten, was aber im Extremfall auch ein paar duzend Stunden beanspruchen kann. Wenn es um fragmentarischere Sachen geht (z.B. Vorschläge für Diplomarbeiten/Vorträge/etc.) dann muss man oft auch Erkundigungen über den Autor einzihen, dessen Veröffentlichungen sichten etc. Das macht alles nur beschränkt Spass, aber wer soll es machen, wenn nicht die Scientiffic Community selbst? Beim CCC gibt es ein schickes System namens Pentabarf, das die Konfernez managt und mit dem man die Vortrags-Einreichungen sehen kann und seine eigenen Bewertungen und Kommentare abgeben kann. Schöne Software. Einige der Referenten und deren Arbeit kennt man. Einige der Einreichungen sind so schlecht, dass eine Entscheidung leicht fällt. Beim Rest muss man nach der Person und dem Vortragsthema googlen. Hat die Person schonmal was zum Thema gemacht? Hat das bisher Beachtung gefunden? Hat die PErson schonmal Vorträge gemacht? Wie sind die Angekommen? Wie ist die Qualität der Vortragsunterlagen? Dann zum Thema selbst. Da war ich etwas entteuscht von mienen Mit-Reviewern: "Find ich interessant" und "klingt nett" sind keine relevanten Bewertungen. Ich find kölsche Braukunst interessant und…
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