Revidiert
am 13.11.2006 von http://www.ra-blog.deDer Mandant, der nur 1-2 Flaschen Bier getrunken haben wollte und dann auf das erstaunliche Ergebnis von 1,35 Promille kam, räumte ein, dass es wohl doch wenigstens drei Flaschen gewesen seien. Bei der Polizei hatte er sogar angegeben, nur eine Flasche vor vier Stunden getrunken zu haben. Nun denn. Da wollen wir mal versuchen, den zu erwartenden “Schaden”, sprich Dauer des Führerscheinentzugs und Geldstrafe zu begrenzen. Zu seinem Glück ist er bislang unbelastet.
Glorreiche Idee
RA-Blog / Bei einem Mandanten wurde wegen einer Trunkenheitsfahrt der Führerschein sichergestellt. Das kam so: Ich hatte abends 1-2 Flaschen Bier getrunken. Dann sah ich, so kurz nach Mitternacht, dass da noch die Ablesekarte vom Wasserwerk lag und da hatte…
SAURES ÄPPELKEN
LawBlog / Zwei Flaschen “Saures Äppelken” haben einem Getränkehändler eine Vorstrafe eingebracht. Der Mann hatte einem 13-Jährigen zunächst eine Flasche Saures Äppelken verkauft. Den Apfellikör trank der Junge mit einem Freund auf einem Spie…
Restalkohol
MCNeubert lawblog / Früh morgens um 8 Uhr (Blutentnahmezeit) hatte der Fahrer einen Restalkohol von 0,74 Promille. Angegebenes Trinkende war am Vortag 21:30 Uhr - getrunken habe er 2 Flaschen Bier (0,5l pro Flasche) und 2 bis 3 Gläser Rotwein (0,2l pro Glas) innerhalb…
Dumm Gelaufen
RA J. Melchior, Wismar / Der Mandant ist absolut sicher, zwischen 23.00 und o6.00 Uhr nur zwei Biere getrunken zu haben. Unglücklicherweise haben die Polizisten dennoch eine Atemalkoholkonzentration von 1,8 ‰ festgestellt. Klarer Fall: Das Testgerät muss def…
Sachverständiger und lebensfremde Fragen
Strafprozesse und andere Ungereimtheiten / Ein Sachverständiger bezweifelt die Angaben eines Angeklagten zur getrunkenen Alkoholmenge tatsächlich mal nicht, da rechnerisch die gemessene Blutalkoholkonzentration mit den Angaben des Angeklagten vereinbar waren. Das allerdings, nachdem der Sa…
Flaschenpfandbetrug
Strafprozesse und andere Ungereimtheiten / Das Einwegpfand-System hat seinen ersten großen Betrugsfall. Professionelle Fälscher wollten 150.000 PET-Flaschen in Leergutautomaten einschleusen - 40.000 Euro wären ihnen sicher gewesen. Die Gauner hätten an den PET-Flaschen gefälschte Etik…
