Legt sich Google wirklich mit China an?
Internet-Law | 13. Januar 2010 — Google hat eine veränderte Haltung gegenüber dem chinesischen Staat angekündigt und möchte erreichen, dass die Suchmaschine in Chi…
Reporter ohne Grenzen hat die jüngsten Pläne von Google, eine zensierte Version der Suchmaschine in China einzuführen, scharf verurteilt. Nutzer der neuen Seite google.cn werden nur auf Material zugreifen können, das von der chinesischen Regierung freigegeben ist. Unabhängige Informationen zu Themen wie Demokratie, Menschenrechte oder Tibet wird die größte Suchmaschine der Welt in China nicht listen. Damit dürften auch kritische Seiten, die bislang in China nicht gesperrt sind, kaum noch zu finden sein. Die Einführung von google.cn ist ein schwarzer Tag für die Meinungsfreiheit in China," lautet das Urteil der weltweiten Organisation für Pressefreiheit. Das Unternehmen verteidigt die Rechte der US-amerikanischen Internetnutzer. Aber es versagt, wenn es darum geht, die Interessen der chinesischen Internetnutzer zu wahren." Wie seine Mitbewerber auf dem chinesischen Markt, Yahoo und Microsoft MSN, beruft sich Google darauf, keine andere Wahl zu haben und das chinesische Gesetz respektieren zu müssen. Dieses Argument ist jedoch nicht gültig, wenn es um das Menschenrecht auf freien Informationszugang geht. Auch in einem diktatorischen Staat darf dieses Recht nicht als nebensächlich betrachtet werden, so Reporter ohne Grenzen (ROG). Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht, das in der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sowie in der chinesischen Verfassung verankert ist." Die in Kalifornien ansässige Internetfirma Google gab heute bekannt, dass bald in China google.cn' online gehen werde, um das Angebot für chinesische Kunden zu verbessern. Das Unternehmen gab zu, die Suchmaschine nach Vorgaben der chinesischen Regierung zu zensieren. Dies sei zwar gegen die Prinzipien des Unternehmens, aber immer noch besser als kein Angebot. US-amerikanische Unternehmen verbiegen sich unter den gleichen Zensurregelungen wie ihre chinesischen Mitbewerber, aber sie rechtfertigen dies weiterhin damit, dass ihre Anwesenheit einen langfristigen Nutzen haben werde, sagt ROG. Dennoch wird das Internet in China zunehmend von der Außenwelt abgeschottet und die Meinungsfreiheit nimmt rapide ab. Die pathetischen Prophezeiungen über ein freies und grenzenloses Internet sollen über die inakzeptablen moralisch…
» Vollständiger ArtikelInternet-Law | 13. Januar 2010 — Google hat eine veränderte Haltung gegenüber dem chinesischen Staat angekündigt und möchte erreichen, dass die Suchmaschine in Chi…
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 13. Januar 2010 — David Drummond, Chefjurist von Google, erklärte am gestrigen Tage im Google Blog nach mehren massiven chinesischen Cyber-Atta…
Menschenrechte | 9. Februar 2006 — Das amerikanische Unternehmen Yahoo hat der chinesischen Polizei Daten zur Verfügung gestellt, auf deren Grundlage der Internet-Di…
DPMS INFO | 21. April 2006 — In einer Pressemitteilung der Reporter ohne Grenzen (ROG) vom 20. April 2006 heißt es u.a.: “Nach und nach beweist sich, …
Internet-Law | 14. Januar 2009 — Die anlässlich der Olympischen Spiele vom chinesischen Regime gegebenen Versprechungen hatten erwartungsgemäß keine lange Halbwert…
Reuters | 13. Januar 2010 — San Francisco/Peking (Reuters) - Google erwägt nach einer Serie von massiven Hacker-Angriffen aus China den Rückzug aus dem wel…
Menschenrechte | 10. September 2005 — Yahoo hat offensichtlich durch die Herausgabe von E-Mail-Daten die chinesischen Behörden bei der Verhaftung des Intenet-Dissidente…
Menschenrechte | 20. April 2006 — Reporter ohne Grenzen (ROG) hat in einem dritten Fall die Zusammenarbeit von Yahoo mit der chinesischen Polizei nachgewiesen. Aus…
Menschenrechte | 19. August 2005 — Reporter ohne Grenzen verurteilt die jüngsten Störungen von Radiosendern durch das chinesische Regime. Ähnlich wie zuvor Radio Fr…
RA-Blog | 5. Oktober 2006 — Wie n-tv.de berichtet, hat sich die Zahl der Blogs in China trotz (oder vielleicht auch wegen) der Zensur in den letzten vier…