Rente wegen Erwerbsminderung bei Anfallsleiden

Das BSG hat sich in seiner Entscheidung vom 12.12.2006 in dem Verfahren B 13 R 27/06 R mit der Frage befasst, wann bei Anfallsleiden (z.B. Epilepsie) insbesondere im Hinblick auf die sogenannte Wegefähigkeit, also die Möglichkeit des Versicherten, den Weg zur und von der Arbeit anzutreten, eine Erwerbsminderung im Sinne des Rentenrechts gegeben ist.

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Themen: Rente , Bsg , Epilepsie

Erschienen 21. März 2007 auf http://www.sokolowski.org/.

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Kommentare zu "Rente wegen Erwerbsminderung bei Anfallsleiden":

21. Februar 2008 von Norgat Calsin Borda — Auch ich stellte einen Antrag wegen Erwersmiderung im November 2007, erhielt noch keine Entscheidung. Ich bin 46 Jahre alt, 2 Kinder, 8 und 12 Jahre alt. Kurzfassung. Anfallsleiden. Da beginnt es schon mit dem Wortspiel. Nicht jeder Anfall ist epileptisch. Ich bin jedoch Epileptikerin seit nun 13 Jahren mit Grand-mal-Anfällen mit zusätzlichem Symptom nachfolgende Bewußtseinsstörung. Dauer eines Anfalls insgesamt ca. eine halbe Stunde, bedingt durch zwei Narben in meinem Gehirn durch Schädelbasisbruch und Gehirnquetschung. OP half nicht, Antiepileptika verhindern nicht vollständig. Platzwunden und blaue Augen hatte und habe ich schon genug im Gesicht plus kleinen Narben. Für ARGE bin ich weiter ein offiziell funktionierendes Funktionsteil, dass man jagen darf. Immerhin habe ich ja "nur" 4 -6 pro Monat...und nicht den ganzen Tag lang.
Ich denke manchmal an die Häftlinge in den Hitler-KZs, die ja auch arbeiten mussten, egal wie abgemagert und krank sie waren. Ich warte ab, was die Rentenversicherung entscheidet und wenn ich dann vielleicht doch noch der ARGE-Sklaven-Rolle nachkommen muss, habe ich eigentlich nichts mehr dagegen einfach bei einer Straßenüberquerung einen Anfall zu bekommen und überfahren zu werden. Nur um meine beiden Kinder tut es mir leid, aber Anfälle sind nicht zu terminieren.

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