Rekord-Schadensersatz von 250.000 US-Dollar für Filesharer

Dem Onlinenachrichtenmagazin gulli zufolge hat in den USA hat ein abgemahnter Filesharer eingewilligt, den vermutlich höchsten Schadensersatz zu bezahlen, der jemals für pornografische Filme verlangt wurde.

Dem Mann aus Boston wurde vorgeworfen, sechs Pornofilme der Corbin Fisher Produktionen über eine Tauschbörse verbreitet zu haben. Er akzeptierte jetzt die rekordverdächtige Zahlung von 250.000 US-Dollar Schadensersatz.

Man habe ihn als so genannte “First-Seeder” identifiziert, was auch die enorm hohe Schadensersatzforderung erklärt. Nach Angaben des Filmstudios habe der Mann die Kopien der Filme auf zahlreichen Torrent-Seiten angeboten. Von dort aus seien sie dann immer weiter verbreitet worden. Da sich der Abgemahnte bereit erklärte, das außergerichtliche Angebot zu akzeptieren, wurde der Schadensersatz um die Hälfte gemindert. Die verbleibenden 250.000 US-Dollar müssen möglicherweise nicht in Gänze beglichen werden. Sollte der Filesharer nachweislich Abstand zu seinen Taten nehmen und die ersten Ratenzahlungen korrekt eingehen, könne ein Teil der Summe nochmals erlassen werden.

Bereits hier hatten wir zum Thema öffentlicher Rufschädigung im In…

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Themen: Usa , Abmahnung , Boston , Filesharing , Filme , Rekord , Torrent , Pornofilme , Lizenzschadensersatz , Corbin Fisher
Rechtsgebiet: Urheberrecht

Erschienen 14. Januar 2011 auf http://www.lampmann-behn.de/blog/index.html.

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