Reform des Insolvenzrechts: Fiskusprivileg wird doch nicht kommen

Eine gute Nachricht für alle Gläubiger bei Insolvenzverfahren und für die Unternehmen selbst: Das Sparpaket hatte wie berichtet zunächst vorgesehen, dass in der Insolvenz der Fiskus (Finanzämter), die Bundesagentur für Arbeit und die Sozialversicherungen vorrangig bedient werden sollen; diese geplante Bevorzugung ist nun vom Tisch: Nach Angaben der Online-Ausgabe DER SPIEGEL (Spiegel Online www.spiegel.de) haben die Staatssekretäre Birgit Grundmann (Justiz) und Werner Gatzer (Finanzen) sich nach übereinstimmenden Angaben aus den Ministerien darauf verständigt, auf die Vorrangstellung des Staates zulasten anderer Insolvenzgläubiger zu verzichten.

Nun müssen auf anderem Wege insgesamt 500 Mio. Euro in die Kassen gespült werden. Bei Insidern wird damit gerechnet, dass das Priv…

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Themen: Justiz , Finanzen , Spiegel Online , Der Spiegel , Birgit , Werner , Sparpaket , Reform Insolvenzrecht , Fiskusprivileg , Rangordnung Insolvenzverfahren

Erschienen 24. August 2010 auf http://www.insolvenz-news.de.

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