Tagesspiegel Schleichwerbung: BLOGGERGATE: Schleichwerbung in Blogs
BERLIN BLAWG | 15. Februar 2011 — Der Kollege Carsten Ulbricht hat den kleinen Skandal, der im Internet im Zusammenhang mit Werbung in Blogs als Bloggergate zum Anl…
Nach der weiterhin spannenden Auseinandersetzung zwischen Nercore und Euroweb geht mit nun mit „Bloggergate“ eine weitere Welle durch die Internetlandschaft, die neben moralischen auch erhebliche rechtliche Aspekte hat, die für die Beurteilung und Bewertung der Angelegenheit eine maßgebliche Rolle spielen. Sascha Pallenberg von netbooknews sind Informationen zugespielt worden, aus denen sich offensichtlich ergibt, dass die Firma onlinekosten GmbH zahlreiche kleinere Blogs mit einem Angebot kontaktiert hat, eine „Kooperation“ mit dem von ihr betriebenen Blog BasicThinking einzugehen. Die Zusammenarbeit bestand in einer monatlichen Vergütung von Seiten des onlinekosten GmbH an den Blogger dafür, dass er im Zusammenhang mit bestimmten werblich geprägten „keywords“ Links auf bestimmte Webseiten einiger bekannter Unternehmen setzen sollte. Solche Links sollen für ein besseres Ranking bei Google & Co unter ebendiesen „keywords“ sorgen. Im Gegensatz zu anderen Anbietern, die dieses Link-Sponsoring transparent machen, wurden die Links dieser Kooperation ohne weitergehende Kennzeichnung in „normale“ Blogbeiträge eingefügt, was nun den Vorwurf von systematischer Schleichwerbung aufkommen lässt. Dieser Vorwurf wird dadurch gestützt, dass der Vertrag der onlinkosten GmbH offensichtlich eine Verschwiegenheitsklausel enthält, die die Weitergabe von Informationen durch die Blogger an Dritte sogar unter eine Vertragsstrafe von € 5.001,00 stellt. Im Interview mit netzpolitik wird die Frage gestellt, ob auch in Deutschland Vorschriften eingeführt werden sollten, die solche Schleichwerbung in Blogs verbieten. Im Gegensatz zu einigen anderen internetrechtlichen Themen, die durchaus dezidierter geregelt werden sollten, gibt es zu der Frage der Zulässigkeit von solchen verdeckten Links durchaus entsprechende Regelungen, die – wie ich finde – zu Recht von einer Wettbewerbswidrigkeit ausgehe…
» Vollständiger ArtikelErschienen 28. Januar 2011 auf http://www.rechtzweinull.de.
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Archivalia | 29. Januar 2011 — Robert Basic schreibt über die Machenschaften seines ehemaligen Blogs bzw. von dessen Betreiber Onlinekosten.de: http://www.robert…
Internet-Law | 21. Juni 2011 — Lese gerade in dem Blog “Gründerszene” einen Artikel über “Linkkauf”. Bezahlte Links werden dort als effektives Mittel der Su…
Internet-Law | 31. Januar 2011 — In den letzten Tagen wurde viel über Schleichwerbung in Blogs gesprochen, nachdem bekannt wurde, dass u.a. in dem bekannten B…
LBR-Blog | 31. Januar 2011 — In der letzten Woche schlug ein “Schleichwerbungsskandal” in der Bloggerszene hohe Wellen. Der “Topstory” des Internetmagazin…
Die Werbeansprache | 8. Juni 2011 — Das Oberlandesgericht Köln (Az. 19 U 3/10 = MMR 2011, 377ff.) hat sich in einem Verfahren mit einem Vertrag über Schleichwerbun…
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 13. Oktober 2009 — Auch in Deutschland setzt nach den jüngsten Meldungen aus den USA (Link: FTC) eine Bewegung ein, Blog-Autoren, die fremde Pro…
Andere Ansicht | 29. Januar 2011 — Jetzt, nachdem der Schleichwerbeskandal durch die Bloggerszene wabert, muss ich enttäuscht erkennen, dass ich mal wieder über…
Blog für Gewerblichen Rechtsschutz | 29. Januar 2011 — Nach § 4 Nr. 3 UWG ist es grundsätzlich verboten, den Werbecharakter einer geschäftlichen Handlung zu verschleiern. Dieses Ve…
Internetrecht München | 9. März 2011 — Viele Unternehmer haben für sich die Werbung in Social Media Plattformen, wie beispielsweise auf Facebook oder Twitter, entdeckt. …
Die deutsche Blogger-Szene steuert auf ein Image-Problem zu: Dutzende Unterlagen beweisen angeblich, dass seit Monaten rund hundert Blogs systematisch Schleichwerbung betrieben. Das behauptet Profi-Blogger Sascha Pallenberg. Als Drahtzieher hinter dem Schleichwerbenetzwerk sieht er eine deutsche Internetfirma. Sie habe ihren Kunden, großen Konzernen, versprochen, sie unter die Top-Suchergebnisse bei Google zu bringen. Beträge im hohen sechsstelligen Bereich seien geflossen.
Wer sich in den letzten Tagen ein wenig mit den News in der deutschen Blogosphaere und auf Twitter auseinandergesetzt hat, duerfte ueber den ominoesen „Schleichwerbungs“-Skandal gestolpert sein, den ich am