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Rechtlicher Quellcode-Check: Was man über den Software-Quellcode wissen sollte!

am 02.04.2008 von IT-Recht Kanzlei - Nachrichten

Je mehr in unserer alltäglichen Welt die Nutzung von Computerprogrammen unverzichtbar wird, desto mehr scheint es sinkt die Kenntnis der Nutzer darüber, was eigentlich zum Einsatz kommt, wenn ein Handy, ein Computer oder eine Waschmaschine genutzt werden. Allen diesen Geräten ist gemein, dass sie von Softwareprogrammen gesteuert werden.


Wie aber entsteht diese Software? Welche Rechte hat der Nutzer an dieser Software und welche nicht? Worauf sollte er achten, wenn er die Software für sich erstellen lässt? Bekommt er nach der Erstellung auch den Quellcode oder nur den Maschinencode? Was ist überhaupt ein Quell- oder ein Maschinencode?


Die IT-Recht-Kanzlei wird mit solchen und ähnlichen Frage tagtäglich konfrontiert wird. Der folgende Beitrag soll Antworten auf die häufigsten Fragen bieten.

1. Was ist der Unterschied zwischen Quellcode und Maschinencode?

Bei dem Maschinencode, der auch oft Objectcode genannt wird, handelt es sich um einen für eine Menschen kaum verstehbare Abfolge von Nullen und Einsen, dem so genannte Binärcode. Das liegt daran, dass Geräte nur zwei gegensätzliche Zustände erkennen können, zum Beispiel An/Aus , Wahr/Falsch, 0/5 Volt im Stromkreislauf oder - eben beim Binärcode - 1 oder 0. Die Basiseinheit des Binärcodes bildet das Bit, eine Speicherstelle, welche nur den Wert 0 oder 1 annehmen kann. Acht solcher Bits bilden ein Byte, mit dem sich dann 256 Zeichen darstellen lassen.


Nur wenige Menschen können Handlungsbefehle an eine Maschinensprache direkt in der Maschinensprache schreiben. ZB. Versteht kaum jemand, was hiermit gemeint sein könnte:


"0000 0001 0011 0010 0110 0111 0101 …

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RA Max-Lion Keller

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