Recht ist, was der Richter zum Frühstück gegessen hat

Unter dieser Überschrift berichtet die Sächsische Zeitung über eine Studie israelischer und amerikanischer Forscher, die die Urteile von Strafrichtern mit der Tageszeit verglichen und mit den Pausen der Richter ins Verhältnis gesetzt hatten:

Tatsächlich nahm die Anzahl der positiven Urteile innerhalb jeder der drei Tagesabschnitte kontinuierlich ab, von rund 65Prozent am Anfang auf fast null gegen Ende. Nach jeder Pause schnellte die Anzahl positiver Richtersprüche wieder auf rund 65Prozent.

Das deckt sich durchaus mit meiner empirischen Erfahrung im Zivilrecht zur Subjektivität mancher Entscheidungen und Ansichten.

Nach der reinen Rechtslehre sollten sich Gerichtsentscheidungen nur an Fakten und Gesetzen orientieren. Sogenannte Rechtsrealisten und andere Ge…

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Themen: Pausen

Erschienen 14. April 2011 auf http://www.ra-haensch.de/php/wordpress.

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