5 Gründe, warum juristische Blogs Chancen in Deutschland haben – eine Replik
kriegs-recht.de | 29. Juli 2010 — Auf den ersten Blick könnte man meinen, juristische Blogs – auch „Lawblogs“ oder „Blawgs“ genannt – hätten sich in Deutschland …
Vorbemerkung: Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Blogpost, den ich erstmals Ende Juli 2010 veröffentlicht habe. Offenbar aufgrund eines Schluckaufs meiner Datenbank kann jedoch die entsprechende Artikelseite nicht mehr direkt aufgerufen werden. Weil der Blogpost jedoch auf nachhaltiges und, wie sich aus meinen Trafficstatisken ersehen lässt, immer noch anhaltendes Interesse gestossen ist, veröffentliche ich den Text an dieser Stelle noch einmal als “Re-Post”.
Auf den ersten Blick könnte man meinen, juristische Blogs – auch „Lawblogs“ oder „Blawgs“ genannt – hätten sich in Deutschland mittlerweile etabliert. Auf jurablogs.de, dem wohl umfassendsten Verzeichnis deutschsprachiger Blawgs, sind derzeit über 390 von ihnen gelistet. Unter den Autoren finden sich neben Rechtsanwälten auch Professoren, Verbandsjuristen, Syndizi, Referendare und Studierende.
Trotzdem ist die tatsächliche Relevanz juristischer Blogs in Deutschland noch gering. In der Rechtswissenschaft beispielsweise spielen sie bisher praktisch keine Rolle, im Medienbetrieb sind sie eine Randerscheinung. „In Deutschland fehlen qualifizierte Blogger“, konstatierte die Frankfurter Allgemeine Zeitung jüngst. Es drängt sich der Eindruck auf, dass deutsche Befindlichkeiten – und insbesondere die Befindlichkeiten deutscher Juristen – einem Erfolg der „Blawgosphäre“, wie er zum Beispiel in den USA zu beobachten ist, im Weg stehen könnten. Keine Chancen für die deutsche Blawgosphäre?
Zeit für einen optimistischen Zwischenruf – Zeit, 5 Gründe zu nennen, warum juristische Blogs Chancen auch in Deutschland haben:
1. Blogs als Marketingveranstaltungen
Obwohl durchaus auch Professoren, Verbandsjuristen, Syndizi, Referendare und Studierende bloggen, setzt sich das Gros der hiesigen Lawblogger aus Rechtsanwälten zusammen. Und der wohl größte Teil dieser Rechtsanwälte bloggt letztendlich vor allem aus einem Grund: Um Werbung für sich und ihre Arbeit zu machen.
Das ist für sich genommen nichts Schlimmes, sondern legitim. Allerdings führt dieser Zustand momentan noch zu Limitierungen der Blawgosphäre. Marketing, insbesondere klassisches Marketing, ist in weiten Teilen zunächst Einbahnstraßenkommunikation. Blogs aber sind vom Ansatz her eigentlich auf den Dialog ausgerichtet. Wo lediglich „klassisches Marketing“ durch die Veröffentlichung von Pressemeldungen oder von Beiträgen im Stil von Newslettertexten per Blog betrieben wird – und dies ist in der anwaltlichen Blawgosphäre nicht selten der Fall –, werden die mit dem Bloggen verbundenen Chancen nicht genutzt.
Es wäre jedoch falsch deshalb anzunehmen, dass Blawgs grundsätzlich ungeeignet für das Anwaltsmarketing wären. Denn Blogs haben ihren „Proof of Concept“ in dieser Hinsicht längst erbracht, ihre Tauglichkeit für das anwaltliche Marketing längst bewiesen. Ein Blawg kann sowohl für das Marketing mit Blick auf ein bestimmtes Themen…
» Vollständiger ArtikelErschienen 13. Februar 2011 auf http://www.kriegs-recht.de.
kriegs-recht.de | 29. Juli 2010 — Auf den ersten Blick könnte man meinen, juristische Blogs – auch „Lawblogs“ oder „Blawgs“ genannt – hätten sich in Deutschland …
kriegs-recht.de | 28. Juli 2010 — Auf den ersten Blick könnte man meinen, juristische Blogs – auch „Blawgs“ oder „Lawblogs“ genannt – hätten sich in Deutschland …
kriegs-recht.de | 13. Februar 2011 — Vorbemerkung: Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Blogpost, den ich erstmals Ende Juli 2010 veröffentlicht habe. Offenb…
kriegs-recht.de | 7. November 2011 — In deutschen Kanzleien, Behörden, Unternehmen und Verbänden werden jährlich Tausende Referendarinnen und Referendare ausgebilde…
beck-blog | 28. Juli 2010 — Hat Henning Krieg Recht? In seinem (immer lesenswerten) Blog kriegs-recht.de stellt er mit dem Beitrag "5 Gründe, warum juristi…
Red Tape | 30. Juli 2010 — Dass Kachelmann nun wieder auf freien Fuß ist, soll nicht Thema des Wochenrückblicks sein. Das Thema ist im Internet mittlerwei…
www.martin-neldner.de | 28. Juli 2010 — es braucht nur Geduld und zähe Arbeit. Der Kollege Krieg liefert mit seinem Beitrag sicherlich eine gute Beschreibung des g…
JURION Strafrecht Blog | 28. Juli 2010 — Eine interessante Diskussion hat sich im Blogbereich in der Frage ergeben: Welche Chance haben juristische Blogs. Einerseits we…
Red Tape | 30. Juli 2010 — Dass Kachelmann nun wieder auf freien Fuß ist, soll nicht Thema des Wochenrückblicks sein. Das Thema ist im Internet mittlerwei…
kriegs-recht.de | 4. Dezember 2012 — Bislang gab es keine veröffentlichte Untersuchung über “Lawblogger” in Deutschland – warum sie bloggen, was sie sich vom Blogge…
Wie öffentlich darf das Verfassungsrecht sein Warum amerikanische Juristen gerne bloggen und deutsche nicht verrät...
Wenn man sich auf JuraBlogs umschaut, mag man meinen, wir sind längst bei einer gut vernetzen Blawgstruktur angekommen. Aber so richtig … nein. Irgendwie passt das nicht. Über viele Sachen lese ich nur rüber, es gibt einen Haufen Blawgs, die gerade mal auf BILD-Niveau bloggen und Sachen, die mich fachlich als auch persönlich nicht reizen, und ...
Jura-Blogs und News zu juristischen Themen bei JuraBlogs. Populäre Meldungen, Blog-Rankings, Newsletter, Presseschau - Ständig aktuell informiert. Juristische Blogs bei JuraBlogs.
Der "Netzökonom" Holger Schmidt beschreibt und analysiert die Internet-Wirtschaft, in der es spannend wie nie zugeht. Die Werbung im Netz funktioniert, der Online-Handel wächst stetig und die Web-2.0-Communities bringen frischen Wind. Nach den Pionieren wie Ebay und Amazon sorgen nun Google oder Facebook für die großen Schlagzeilen, Friendfeed oder Twitter für die kleinen.
Community und Experten-Blog für Juristen: Kontakte knüpfen, Fachwissen austauschen, diskutieren.
Eine interessante Diskussion hat sich im Blogbereich in der Frage ergeben: Welche Chance haben juristische Blogs. Einerseits werden fünf gute Gründe genannte,
Hier lesen Sie es zuerst - Aktuelle Meldungen und Meinungen rund ums Thema öffentliches Auftragswesen und Vergaberecht
Der juris PraxisReport IT-Recht behandelt alle praxisrelevanten Rechtsfragen zur Entwicklung, Bereitstellung und Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie im privaten und öffentlichen Sektor. Dazu gehören unter anderem Software-Verträge, IT-Outsourcing, Online-Handel, Urheberrecht, Verbraucherschutz, Datenschutz, Haftungsfragen, Medienrecht, TK-Recht, Verfahrensrecht.