Rasterfahndung funktioniert nur in einem von sieben Fällen
am 01.03.2008 von Daten-Speicherung.de - minimum data, maximum privacy
Die Ergebnisse einer seltenen empirischen Untersuchung der Wirksamkeit von Rasterfahndungen liegen vor. 27 Verfahren aus dem Jahr 2002, in denen 31-mal gerastert wurde, untersuchte ein Forscher des Max-Planck-Instituts für internationales und ausländisches Strafrecht.
Das Ergebnis: Nur 13 Prozent der Rasterfahndungen führten zur Ermittlung des gesuchten Täters. In 58 Prozent der Fälle wurden Ermittlungsansätze gefunden, die aber nicht zur Aufklärung der Tat beigetragen haben. Zu weiteren 13 Prozent waren keine Angaben möglich, und 16 Prozent der Maßnahmen zeitigten keinerlei Ergebnisse.
Zu der Frage, wie man erfolglose Rasterfahndungen möglichst von vornherein vermeiden kann, heißt es, insbesondere die allgemeine Suche nach terroristischen „Schläfern“ sei nicht erfolgversprechend. Da es sich nicht um eine gezielte Suche handelt, ist ein ausreichend genaues Suchprofil nicht zu bilden.
Der Autor stellte ferner fest, dass in fast zwei Dritteln der Fälle selbst Personen, gegen die weitere Ermittlungen durchgeführt wurden, nie von der …
Mehr als 80 Prozent der Täter nichtdeutscher Herkunft
kanzlei-hoenig.info / In der Direktion 4 (Steglitz-Zehlendorf und Tempelhof-Schöneberg) wurden 271 Tatverdächtige ermittelt, von denen 137 einen deutschen Pass hatten. Doch von diesen 137 stammen laut Polizei nur 48 aus Deutschland. 36 sind aus der Türkei,…
Rasterfahndung (so) unzulässig
ElbeBlawg / Das bisherige Verfahren der Rasterfahndung ist, so wie es bisher durchgeführt wurde, unzulässig. Von einem entsprechenden Beschluss des Bundesverfassungsgerichts berichtet Spiegel Online. Rasterfahndungen seien künftig nur noch zul…
Vorläufiges amtliches Endergebnis
muepe.de | weblog peter müller / Bei einer Wahlbeteiligung von 77,7 Prozent (2002: 79,1 Prozent) haben die SPD: 34,3 Prozent (2002: 38,5 Prozent) CDU: 27,8 Prozent (2002: 29,5 Prozent) CSU: 7,4 Prozent (2002: 9,0 Prozent) GRÜNE: 8,1 Pr…
Blogger - So sind sie / wir
RA J. Melchior, Wismar / PC Welt berichtet über eine Studie: Wer sind die Blogger und wer liest Blogs? An der Universität Leipzig wurden die Blogs nun zum Forschungsobjekt. Der Medienwissenschaftler Prof. Dr. Ansgar Zerfaß hat anhand einer Befragung von 600…
Massiver Vertrauensschwund
RA J. Melchior, Wismar / AFP berichtet: Nur 60 Prozent der Deutschen haben noch Vertrauen in die Demokratie der Bundesrepublik. Das geht aus repräsentativen Umfrage des Instituts für Marktforschung im Auftrag der Leipziger Volkszeitung hervor. Während in W…
Fehlerquote: 72 Prozent
kanzlei-hoenig.info / Die simultane Gegenüberstellung und andere Wahlidentifizierungsmaßnahmen weisen eine erschreckend hohe Fehlerquote auf, die sich bei 72 % bewegt. Die Wahrscheinlichkeit eines fehlerhaften Wiedererkennens ist damit bedeutend größe…
Schäuble abgestürzt
RA J. Melchior, Wismar / Netzeitung berichtet: „In der Gunst der Wähler haben zwei Bundesminister erheblich an Rückhalt verloren. Verlierer des Monats sind laut einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes dimap im Auf…
WSI legt europäischen Tarifbericht 2006 vor
arbeitsrechtblog / Das WSI der Hans-Böckler-Stiftung hat den europäischen Tarifbericht 2006 vorgelegt. Das bittere Ergebnis: Der Lohnzuwachs in Deutschland liegt mit mageren 0,8 Prozent im EU-Vergleich mit deutlichem Abstand an letzter Stelle. Das ist auch der Grund…
» Rasterfahndung
Informationen über die Forschung am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht. Forschungsprofil und Forschungsarbeit, Kooperationen, Veranstaltungen und Publikationen
