Raservideos kosten den Führerschein
Anwaltskanzlei Ferner Alsdorf | 7. Mai 2011 — Dies musste ein 25-jähriger Gelsenkirchener in einem Erörterungstermin der 9. Kammer des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen fest…
Das wird eindrucksvoll durch ein Verfahren des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen vom 4. Mai 2011 dokumentiert.
Der Fall:
Ein “Verkehrsteilnehmer” lieh sich regelmäßig Sportwagen schwäbischer Herkunft. Er unternahm damit mehr als rasante Fahrten, welche er mittels selbst gedrehten Videos aufzeichnete. Entdeckt wurde dies, als die Polizei im Rahmen eines anderen Ermittlungsverfahrens den PC des Rasers sicherstellte. Dort wurden mehrere Videos vorgefunden und sichergestellt. “Highlight” war wohl eine Fahrt mit 180 km/h durch die Innenstadt und “Burnouts” auf einer Einbahnstraße in der Nähe der Schalke-Arena.
Die Konsequenz:
Diese Erkenntnisse wurden an die zuständige Fahrerlaubnisbehörde weitergeleitet. Dem Raser wurde dann wegen fehlender charakterlicher Eignung zur Teilnahme am Straßenverkehr die Fahrerlaubnis entzogen.
Das Gerichtsverfahren:
Der Fall landete schließlich vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen. Das Gericht sah den Entzug der Fahrerlaubnis als rechtmäßig an und vertrat die Auffassung, dass allein die Fahrten entgegen der Fahrtrichtung nach den Wendemanövern in der Einbahnstraße dem Betroffenen mindestens 40 Punkte in Flensburg eingebracht hätte. Um es nicht noch schlimmer zu machen, wurde die Klage schließlich zurück genommen, …
» Vollständiger ArtikelErschienen 25. Mai 2011 auf http://www.lawbike.de.
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