Rätsel dieser Welt - Heute: Wie eine Bank so tickt
spam-abwehren.de | 22. Oktober 2011 — Neulich vor einem rheinischen Amtsgericht. Es ging um die Klage einer alten Dame gegen ihre eigene Bank. Wir fechten für die …
Neulich beim Amtsgericht Bonn.
Es ging um die Klage einer Seniorin gegen ihre eigene Bank. Diese hatte eine Vielzahl von Lastschriften diverser Gewinnspielanbieter immer fleißig ausgeführt, obwohl die Identität der Lastschrifteinreicher anhand der oft nur Fantasienamen enthaltenden Verwendungszwecke nicht einmal im Ansatz erkennbar waren. Dieses Treiben setzte und setzt diese Bank, deren Kundschaft traditionell gerade recht viele ältere Menschen sind, auch bis heute munter fort, obwohl Tausende Lastschriften allein von hier aus für diverse Mandanten gerade auch mit dieser Begründung moniert wurden.
Auskunft über die Lastschrifteinreicher wolle man den eigenen Kunden auch nicht erteilen.
Besonders beliebt obendrein: Man beruft sich gegenüber den eigenen Kunden auf das Bankgeheimnis.
Die Bankmitarbeiter belehren schließlich bis in die heutige Zeit obendrein ihre Kunden regelmäßig ebenso vehement wie falsch über eine angebliche 6-Wochen-Frist, nach der Lastschriftrückgaben auch bei fehlender Einzugsermächtigung nicht wirksam wären.
Als die für die Bank vor Gericht erschienene Rechtsanwältin, angesprochen auf die nach meiner Auffassung langjährige und offensichtlich grob fehlerhafte Beratung betreffend die Rücklastschriftfrist sinngemäß meinte,
"Man kann als Kunde doch auch nicht erwarten, zum kleinen Schreibwarenhändler zu gehen und selbst dort noch eine fachgerechte Auskunft zu bekommen."dachte ich noch, sie hat womöglich gar nicht ganz gerafft, wen sie da eben gerade in die Pfanne gehauen hat. Womöglich einfach nen schlechte…
» Vollständiger ArtikelErschienen 22. Oktober 2011 auf http://www.spam-abwehren.de.
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