Prostitution ist kein freier Beruf

diese Aussage ist einem Urteil des VG Arnsberg zu entnehmen:

Zunächst steht bei ihrer Ausübung nach wie vor die Vermarktung des Körpers und nicht etwa eine bestimmte, durch die Prostituierte erworbene akademische oder fachbezogene Ausbildung im Vordergrund. Auch wenn sie im Einzelfall tatsächlich über eine solche verfügen sollte, so sind darauf beruhende geistige Fähigkeiten doch keine Voraussetzung für die Ausübung der Prostitution selbst. In gleicher Weise verhält es sich mit besonderen künstlerischen oder schöpferischen Begabungen, die die Ausübung der Prostitution möglicherweise für den Kunden attraktiver gestalten, aber eben nicht voraussetzen. … Davon ausgehend spricht hier für das Vorliegen einer Vergnügungsstätte, dass die Klägerin ihre sexuellen Dienstleistungen zu kommerziellen Zwecken, das heißt gegen Bezahlung zur Unterhaltung ihrer Kunden zur Verfügung stellt. Allerdings ist …

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Themen: Prostitution

Erschienen 30. September 2008 auf http://www.ra-haensch.de/php/wordpress.

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