Prostituierte dürfen Annoncen schalten

Prostituierte dürfen mit Zeitungsanzeigen auf ihre Dienste aufmerksam machen. In einem Urteil des Bundesgerichtshofes (13. Juli 2006 I ZR 231/03, I ZR 241/03, I ZR 65/05) heißt es, die Ausübung der Prostitution gelte nicht mehr als "schlechthin sittenwidrig". Die Bestimmung des § 120 OWiG, nach der ordnungswidrig handelt, wer durch das Verbreiten von Schriften Gelegenheit zu entgeltlichen sexuellen Handlungen ankündigt, könne nicht mehr im Sinne eines generellen Verbots j…

» Vollständiger Artikel
  • Infos zum Artikel
  • Kommentare
  • Ähnliches
  • Links

Themen: Prostitution

Erschienen 14. Juli 2006 auf http://www.advocatus.de/heng/weblog.php.

Sie haben eine Meinung zum Thema? Artikels kommentieren
Artikel kommentieren

BGH: Kontaktanzeigen Prostituierter in Zeitungen

advobLAWg | 18. Oktober 2006 — Der BGH hatte über die wettbewerbsrechtliche Zulässigkeit von Kontaktanzeigen Prostituierter in Zeitungen zu entscheiden. Auf Unte…

OLG Zweibrücken: Zurückhaltung bitte! - Eine Internetwerbung für entgeltliche, sexuelle Handlungen hat mit in einer zurückhaltende…

MEDIEN INTERNET und RECHT | 28. April 2008 — 1. Nach § 120 Abs. 1 Nr. 2 OWiG handelt ordnungswidrig, wer durch das Verbreiten von Schriften, Ton- oder Bildträgern, Datenspeich…

OLG Zweibrücken: Werbung für Prostitution darf nicht zu detailliert ausfallen

Presserecht aktuell | 30. April 2009Werbung ist eine, für manche sogar die einzige Mögichkeit, um mit einem Medienprodukt Geld zu verdienen. Dabei stellt sich mi…

OLG Zweibrücken: Bitte beachten Sie im Internet die eingeschränkte Werbefreiheit für sexuelle Handlungen! / Zum “Anstandsgefühl de…

Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 6. Mai 2009 — OLG Zweibrücken, Beschluss vom 07.04.2008, Az. 1 Ss 178/07 § 120 Abs. 1 Nr. 2 OWiG Das OLG Zweibrücken hat darauf hingewies…

OLG Zweibrücken: Werbung für Prostitution darf nicht zu detailliert ausfallen

IT-Recht Kanzlei - Nachrichten | 17. April 2008 — Derjenige, der in Inseraten sowie Internetseiten eine detaillierte Leistungsbeschreibung einschließlich Zeit- und Preisangaben …

Werbung für Prostitution nicht wettbewerbswidrig

BERLIN BLAWG | 17. Juli 2006 — Der Bundesgerichtshof hat entschieden (=> Pressemitteilung, AZ: I ZR 231/03, I ZR 241/03, I ZR 65/05), daß es grundsätzlich nic…

Internetangebote für sexuelle Dienste: Detaillierte Leistungsbeschreibungen und Preise sind ordnungswidrig

Die herrschende Meinung | 13. Mai 2008 — Das Oberlandesgericht Zweibrücken hält die detaillierte Anspreisung von sexuellen Dienstleistungen auf einer Internetseite für …

Kontaktanzeigen ZU Prostituierten: BGH: Kontaktanzeigen von Prostituierten in Zeitungen sind zulässig

ElbeBlawg | 13. Juli 2006 — Die Kontaktanzeigen von Prostituierten in Zeitungen sind zulässig, solange sie nicht „grob anstößig“ sind oder andere belästige…

Lauterkeitsrecht im Puff

BERLIN BLAWG | 5. August 2006 — Im Wandel der Zeit und Werte war es erst gestern als Bundesgerichtshof entschieden hat, dass es grundsätzlich nicht wettbewerbswid…

BGH zur Vergewaltigung einer Prostituierten

Anwaltskanzlei Ferner Alsdorf | 8. Juli 2011 — Der BGH (3 StR 467/10) hat deutlich gemacht, dass die Vergewaltigung einer Prostituierten keine Erpressung ist. Das LG Hannov…

Bundesgerichtshof
OWiG - Einzelnorm
BGH-Urteil: Prostituierte dürfen Annoncen schalten - Panorama

Huren dürfen mit Zeitungsanzeigen auf ihre Dienste aufmerksam machen. In einem Urteil des Bundesgerichtshofes heißt es, die Ausübung der Prostitution gelte nicht mehr als "schlechthin sittenwidrig".