Prognosen sehen SPD weiter auf historischem Tief

Berlin (Reuters) - Die Union ist trotz Verlusten als stärkste Partei aus der Europawahl in Deutschland hervorgegangen.

Für CDU/CSU stimmten nach der Prognose von ZDF am Sonntag 38 Prozent der Wähler (ARD: 38,5 Prozent). Bei der Europa-Wahl 2004 hatte die Union 44,5 Prozent erhalten. Die nur in Bayern angetretene CSU übersprang laut ZDF mit 6,5 Prozent (ARD: 7,5 Prozent) bundesweit die Fünf-Prozent-Hürde.

Die SPD konnte sich nicht von ihrem niedrigstes Ergebnis bei einer Europawahl von vor fünf Jahren verbessern und landete bei 21,5 Prozent (ZDF, ARD: 21 Prozent).

Für die Grünen stimmten laut ZDF zwölf Prozent (ARD: 11,5 Prozent), für die FDP 10,5 Prozent (ARD: elf Prozent) und für die Linke sieben Prozent (ARD: 7,5 Prozent). 2004 hatten die Grünen 11,9 Prozent erhalten, die FDP 6,1 Prozent. Die Linke stellte sich damals nicht zur Wahl, ihre Vorgängerpartei PDS hatte 6,1 Prozent bekommen.

Die Wahlbeteiligung lag nach ZDF-Prognose bei 42 Prozent (ARD: 42,5 Prozent) und war damit niedriger als bei allen früheren Europa-Wahlen. 2004 hatten sich 43 Prozent der Wähler an der Abstimmung beteiligt.



Quelle: Reuters (7. Juni 2009)

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Themen: Deutschland , Berlin , Germany , Cdu , Spd , Western Europe , Europe , Diplomacy; International Relations , German General News , Domestic Politics , Central And Eastern Europe , European Union , Elections , Die Linke , Eastern Europe , Europawahl

Erschienen 7. Juni 2009 bei http://www.reuters.com.

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