PROBLEMVERSCHIEBUNG

Berlins Bildungssenator Klaus Böger will gewalttätige Schüler in andere Bundesländer “abschieben”. Jugendliche, die an ihren bisherigen allgemein bildenden Berliner Schulen nicht bleiben könnten, könnten in Bildungseinrichtungen anderer Bundesländer untergebracht werden, legte er dar.

Der SPD-Politiker Böger äußerte sich im “Tagesspiegel”. “Und wenn es für den Jugendlichen an allgemein bildenden Schulen nicht geht, müssen wir andere Möglichkeiten finden”, sagte er wörtlich. “Das bedeutet nicht, dass ich alle die Jugendlichen auf eine bestimmte Sonderschule schicke, sondern dass ich auf einer Schule ein paar Plätze habe und ansonsten Schüler auch in Einrichtungen nach Brandenburg oder in andere Bundesländer schicke.”

Angesprochen auf die alltägliche Gewalt und der Hilferuf der Lehrer an der Rütli-Schule erklärte er, Rütli sei kein “Weckruf” gewesen, “aber eben ein Alarmsignal, das medial stärker war als die konkrete Realität vor Ort.

Aus den Augen, aus dem Sinn…

// //]]> (RP online / Interview im Tagesspiegel)

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Erschienen 3. Juli 2006 auf http://www.jblawg.de/wordpress.

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