Probleme bei der Räumung von Mietwohnungen
am 23.05.2008 von http://www.ra-haensch.de/php/wordpress
Zu Problemen bei der Zwangsvollstreckung eines Räumungsurteils - also der zwangsweisen Räumung einer Wohnung durch den Gerichtsvollzieher - kann es kommen, wenn in der Wohnung außer dem Verurteilten noch weitere Personen wohnen.
Der BGH (Beschluss vom 19.03.2008, Aktenzeichen I ZB 56/07) hat sich jetzt dieser Problematik angenommen und differenziert:
a) Hat der Mieter in die Mietwohnung einen nichtehelichen Lebensgefährten aufgenommen, ist für die Räumungsvollstreckung ein Vollstreckungstitel auch gegen den nichtehelichen Lebensgefährten erforderlich, wenn dieser Mitbesitz an der Wohnung begründet hat. Ein Mitbesitz an der Wohnung muss sich aus den Umständen klar und eindeutig ergeben.
b) Minderjährige Kinder, die mit ihren Eltern zusammenleben, haben grundsätzlich keinen Mitbesitz an der gemeinsam genutzten Wohnung. Die Besitzverhältnisse an der Wohnung ändern sich im Regelfall nicht, wenn die Kinder nach Erreichen der Volljährigkeit mit ihren Eltern weiter zusammenleben. Haben Kinder keinen Mitbesitz an der Wohnung erlangt, reicht für eine Räumungsvollstreckung ein Vollstreckungstitel gegen die Eltern aus.
Also: die Räumung darf nicht durchgeführt werden, wenn ein nichtehelicher Lebensgefährte …
Räumungsklagen gegen alle Bewohner
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MietR: Sparen bei der Zwangsräumung
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Einzug des Lebensgefährten - Zustimmung des Vermieters
Recht und Gesetz / Für die Aufnahme eines Lebensgefährten in eine gemeinsame Wohnung bedarf der Mieter der Erlaubnis des Vermieters. Dies ergibt sich aus einem Urteil des BGH auf das die Rechtsanwaltskanzlei Salzbrunn & Birkhahn hinweist. Allerdings hat der Mieter i…
Bescheidene Haushaltsführung
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Mietrecht: Kostengünstige Räumung nach dem Berliner Modell zulässig
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» dejure.org / Rechtsprechung: I
» IWW Institut für Wirtschaftspublizistik - Homepage - Abrufnummern
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