Verstößt SPONs Exklusivnutzung von WikiLeaks gegen den Pressekodex?
Blog zum Medienrecht | 12. Dezember 2010 — Eine interessante Beschwerde beim Deutschen Presserat ist seitens des Bloggers Kooptech gegen SPIEGEL online erhoben worden. Di…
Der Deutsche Presserat hat eine Beschwerde gegen den Spiegel wegen der exklusiven Berichterstattung und dem Zugang zu den geheimen Wikileaks Dokumenten abgelehnt.
Eine Journalistin hatte sich beim Deutschen Presserat über diese Berichterstattung beschwert, der Spiegel einen exklusiven Zugang zu den Dokumenten hatte und dadurch eine Monopolstellung einnehme. Hintergrund waren die Enthüllungen von geheimen oder vertraulichen Dokumenten des amerikanischen Außenministeriums über die Webseite von Wikileaks.
Der Spiegel, die New York Times, der Guardian, El Pais und Le Monde hatten diese Dokumente exklusiv von Wikileaks vor der Veröffentlichung erhalten. Die Journalistin monierte, dass andere Journalisten mangels Zugang zu den Unterlagen nicht berichten haben können. Das Magazin entgegnete mit dem Hinweis darauf, es weder zur Bedingung für eine Zusammenarbeit mit Wikileaks gemacht, noch darauf gedrängt zu haben, dass andere Medien vom Zugang zu den Unterlagen ferngehalten werden sollten.
Der Beschwerdeausschuss des Presserates hat die Beschwerde als unbegründet zurückgewiesen. Der Presserat macht in seiner Begründung deutlich, dass der Spiegel nicht gegen diese Richtlinie verstoßen hat, da das Angebot, Unterlagen exklusiv zu erhalten, von Wikileaks kam. Der Kodex kann einem Informanten – hier Wikileaks – …
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LawBlog | 11. April 2009 — Ich bin gespannt, ob es die deutschen Behörden für nötig halten, den Betreiber von Wikileaks.de über die Gründe zu informieren,…
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Archivalia | 6. Dezember 2010 — http://www.neunetz.com/2010/12/04/wikileaks-dokumente-bestaetigen-dass-usa-das-geplante-spanische-urheberrechtsgesetz-geschrieben-…