Premiere lässt Kunden nicht weglaufen

Ein Mandant hatte einen Decoder erworben, der ein kostenloses zweimonatiges Probeabo für “Premiere komplett” enthielt. Der Mandant entschloss sich, nach der Probephase das Angebot nicht weiter nutzen zu wollen und rief deshalb, wie vorab von Premiere angeboten, rechtzeitig vor Ablauf des Probeabos die Hotline an.

Zwei Wochen später stellt der Mandant fest, dass das Komplettpaket nach wie vor bei ihm freigeschaltet ist. Ein Anruf bei Premiere ergibt, dass es sich nicht etwa um ein Versehen handelt, sondern er stolzer Besitzer eines 12-Monats-Vertrages zum Preis von 42,90 Euro im Monat geworden sei. Der Mandant teilt mit, dass er doch rechtzeitig gekündigt habe. Darauf die freundliche Antwort von Premiere: “Dann beweisen Sie das mal!”

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Erschienen 14. Juli 2006 auf http://www.ra-blog.de.

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Kommentare zu "Premiere lässt Kunden nicht weglaufen":

12. März 2008 von Marko Kolling — Da sag doch noch mal einer Premiere wäre kulant oder Kundenfreundlich !!!
Ist echt der hammer was da passiert ist !
7. Juni 2008 von Martin Rößler — Ja mir geht genauso die meinen ich hätte einen 12 Monatsvertrag obwohl ich fristgerecht gekündigt habe. (3-Monate-Probeabo) Ich habe die Quittung vom Kündigungseinschreiben aber selbst das interessiert die nicht, ich habe mit der Veraucherzentrale telefoniert die meinten ich solle alles nochmal per Einschreiben schicken, da es per Fax wohl nichts bringt. Gut ich warte jetzt nochmal ab. Der Hammer eine Mitarbeiterin von Premiere hat mir am Telefon sogar bestätigt das ich die Kündigung innerhalb der Frist geschickt habe. Wenn das nichts hilft gehts zum Anwalt, Rechtschutz habe ich ja ;-) .
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