Link: Praktikumsbericht
ViaJura | 7. September 2010 — Nur der kurze Hinweis auf Pascals Praktikumsbericht (Erster Teil), er hat bei CMS Hasche Sigle und bei SchneiderGeiwitz sein…
Im Rahmen meiner Studienorganisation habe ich das von vielen Studienordnungen vorgeschriebene Pflichtpraktikum bisher nach hinten geschoben. Zwar sind die Voraussetzungen jedenfalls in Berlin nicht besonders hoch. Abgesehen von Regelungen zur Dauer (3 Monate während der vorlesungsfreien Zeit), Anwesenheitszeiten etc ist nicht viel geregelt. Man soll "entsprechend seinem Ausbildungsstand praktisch mitarbeiten" und insbesondere "mit dem Geschäftsablauf, den Wesentlichen Arbeitsmitteln, den wesentlichen Entscheidungs- und Handlungsformen sowie den Verfahrensabläufen" vertraut gemacht werden. Dennoch fand ich es sinnvoller, das Praktikum erst dann zu absolvieren, wenn ich einen für mich ausreichenden Ausbildungsstand erreicht habe*) und mehr tun kann als Akten lesen und Kaffee kochen. Zwar bin ich (mit Jung von Matt) "immer mit mir selber unzufrieden", jedoch habe ich nach dem Schwerpunktstudium immerhin schon einen groben Einblick, den ich jetzt mit Praxis ausfüllen kann. Daher gibt es jetzt einen kleine Erfahrungsbericht: Ich habe in diesen Semesterferien zwei Praktika eingeplant, das erste bei SchneiderGeiwitz&Partner, einer mittelständischen Kanzlei in Neu-Ulm, die sich auf Insolvenzverwaltung konzentriert, das zweite bei CMS Hasche Sigle, einer der "großen" Wirtschaftskanzleien hier in Berlin. Die Praktika erreichen mit je vier Wochen die Mindestdauer gerade so. Das lag nicht unbedingt an mir, sondern an den Kanzleien, die ich mir ausgesucht habe. Zwar stimmten die jeweiligen Verantwortlichen mit mir überein, dass vier Wochen eigentlich zu wenig sind, um einen richtigen Einblick zu gewinnen. Jedoch wollte ich mein Praktikum meinem Schwerpunkt entsprechend in einer großen Wirtschaftskanzlei machen. Dort sind die Plätze recht begehrt, sodass zu einem mitunter sehr langen Vorlauf (mindestens ein halbes Jahr Vorlauf bei CMS) eine Beschränkung der Zeit kommt, um möglichst vielen Studenten die Chance auf einen Platz (und damit auch die Vorstellung als potentieller Arbeitgeber) zu bieten. Die Bewerbung Zur Bewerbung kann ich nicht viel schreiben. Es empfiehlt sich, vorher per E-Mail bei den verschiedenene Kanzleien anzufragen, wie es denn mit Praktikumsplätzen aussieht. Dabei sollte man den möglichen Zeitraum mit angeben. Dann erstellt man die üblichen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugniskopien) und schickt sie (nach Wunsch) per E-Mail oder Post an den Verantwortlichen. Bei CMS hatte ich recht bald ein Vorstellungsgespräch, das freundlich und in entspannter Atmosphäre verlief. Kurz darauf bekam ich meine Zusage, der Termin für das Praktikum war jedoch ein Dreivierteljahr später. Bei SchneiderGeiwitz hat man von einem Vorstellungsgespräch gleich abgesehen, offenbar war mein Anschreiben und Lebenslauf überzeugend genug. ;) Das fand ich schade, denn durch das Vorstellungsgespräch lernt man wenigstens ein paar Leute und die Örtlichkeiten schon vorher kennen und fühlt sich dann am ersten Tag nich…
» Vollständiger ArtikelErschienen 3. September 2010 auf http://fak-ju.blogspot.com.
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