Post in Trier und Frankfurt/Main unterschlagen, die zwei 42-Tonnen-LKW gefüllt hätte

Die Staatsanwaltschaft Trier hat gegen den 24 Jahre alten früheren Mitarbeiter eines Transportunternehmens und einen 52 Jahre alten Mitangeschuldigten Anklage zur Strafkammer des Landgerichts Trier wegen Verletzung des Postgeheimnisses, des besonders schweren Fall des Diebstahls und Unterschlagung in insgesamt 62 Fällen erhoben. Beute waren in der Vorweihnachtszeit versandte Päckchen, Pakete und Briefsendungen in Trier. Darüber hinaus wird den Angeklagten vorgeworfen 56.000 Briefe aus dem Briefverteilzentrum Frankfurt/Main entwendet und nach Geld durchsucht zu haben. Anschließend warfen sie die Sendungen in Altpapiercontainer, verbrannten oder vergruben sie im Wald. Einen Teil entsorgten sie in einem Weiher bei Trier-Quint. Der 24 Jahre alte Angeschuldigte war in der Zeit vom 20.06.2004 bis 15.12.2004 Fahrer eines Transportunternehmens, welches im Auftrage der Deutschen Post AG Pakete, Päckchen und Briefpost auf bestimmten Touren, die von der Deutschen Post AG festgelegt werden, sammelt und transportiert. Der 52 Jahre alte Angeschuldigte war zur Tatzeit arbeitslos und begleitete den 24 Jahre alten Angeschuldigten ohne Wissen und Erlaubnis des Arbeitgebers auf dessen Fahrten als Beifahrer. Ab Oktober 2004 nahm aufgrund der beginnenden Vorweihnachtszeit die Zahl der Paketsendungen in der Postagentur Trier-Süd zu. Der hierfür eingeteilte Transportunternehmer verfügte nur über ein relativ kleines Fahrzeug und war nicht in der Lage, alle Sendungen zu transportieren. Er vereinbarte mit dem 24 Jahre alten Angeschuldigten, dass dieser für ihn den Transport übernehmen solle, was Letzterer auch tat. Anlässlich einer Durchsuchung der Wohnräume des 24 Jahre alten Angeschuldigten wurden zahlreiche, aus Postsendungen stammende Gegenstände, zum Beispiel EDV-Bildschirme, eine Modelleisenbahn, CDs, diverses Computerzubehör, Videokassetten usw. sichergestellt. Unter dem Eindruck der Beweismittel legte er ein volles Geständnis ab. Er gibt den Umfang an sich gebrachter Postsendungen mit „zwei 42-Tonnen-Lkw“ an. Der 52 Jahre alte Angeschuldigte hat sich zu dem Tatvorwurf nicht eingelassen. Durch weitere Ermittlungen wurden die Angaben des 24 Jahre alten Angeschuldigten, soweit dies möglich war, überprüft. Mit Hilfe von Nachforschungsaufträgen, Ergebnissen der Nachsuche in Waldgebieten un…

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Erschienen 19. Mai 2005 auf http://rafranke.blogspot.com.

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