Flashmob in Mariendorf
kanzlei-hoenig.info | 9. September 2009 — Nicht nur in Kreuzberg, sondern auch in sogenannten bürgerlichen Bezirken gibt es Zoff: Mit Pfefferspray haben sich Polizeibeam…
Am Mariendorfer Damm finden sich Bistros und Sportwettenläden, betrieben von arabischen und türkischen Inhabern. Gegen 22.15 Uhr stehen acht Polizisten nach Dienstende und somit in Zivil an der Kreuzung Ecke Strelitzstraße, um auf ein Taxi zu warten. Eine Gruppe von etwa 15 Jugendlichen Türken und Araber kommt vorbei. Eine Café-Besitzerin erzählt später, es habe zuvor einen Stromausfall gegeben. Andere Anwohner aus der Gegend munkeln, die Jugendlichen hätten deshalb versucht, in einen Netto-Markt einzubrechen. Doch fest steht nur: Die Halbstarken fangen an, die wartenden Männer anzupöbeln. Dass es Polizisten sind, wissen sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Einer aus der Gruppe schlägt einem 36-Jährigen ins Gesicht. Blut fließt. Nun rücken uniformierte Beamte an. Zwei junge Männer 18 und 19 Jahre , die als Haupttäter gelten, werden in der Eisenacher Straße festgenommen. Binnen weniger Minuten solidarisieren sich rund 60 Leute, ebenfalls Migranten, sie sammeln sich auf der Fahrbahn, bedrängen die Uniformierten und versuchen, die Gefangenen zu befreien. Weitere Anwohner werfen kleine Gegenstände von den Balkonen. Die Polizei bekommt die Lage erst in den Griff, als sie sich mit Pfefferspray gegen die Massen wehrt. Polizeibeamte berichten laut der Gewerkschaft regelmäßig, dass sie häufiger aggressiver und rücksichtsloser Gewalt ausgesetzt seien. Statistisch werden jeden Tag neun Beamte angegriffen. Die Zahl der verletzten Polizisten in Berlin ist im vorigen Jahr um 59 auf 924 gestiegen. Auch hat es im Jahr 2008 mit 3371 Widerstandshandlungen rund 1000 mehr als im Jahr davor gegeben. Der Autoritätsverlust sei besorgniserregend hoch, resümiert Pfalzgraf. Per Massen-SMS würden in Minutenschnelle Leute zusammengefunkt, um sich zu solidarisieren. Dabei dominieren zwei Gruppen in der Gesellschaft: Migranten und Linksautonome. Der Tagess…
» Vollständiger Artikelkanzlei-hoenig.info | 9. September 2009 — Nicht nur in Kreuzberg, sondern auch in sogenannten bürgerlichen Bezirken gibt es Zoff: Mit Pfefferspray haben sich Polizeibeam…
Strafprozesse und andere Ungereimtheiten | 1. Januar 2008 — Es will zwar niemand hören, weil es nicht populär ist und weil man am Stammtisch dafür eher als Weichei und Spinner abgetan wird, …
Lichtenrader Notizen | 6. Mai 2005 — Vatertag 2005 die Berliner Polizei fasst zusammen: Insgesamt 1115 Einsätze, die mit dem „Vatertag“ in Verbindung standen, hatte …
Reuters | 9. November 2010 — Lüchow (Reuters) - Bei den Protesten gegen den Castor-Transport sind nach Angaben des niedersächsischen Innenministers Uwe Schü…
Jurabilis | 27. August 2008 — Unter den Migranten gibt es wiederum große Unterschiede. Besonders häufig sind Migranten der zweiten oder dritten Generation ar…
kanzlei-hoenig.info | 4. April 2007 — Die Berliner Polizei werde immer älter, während die Altersstruktur der Täter gleich bleibe, erklärte Pfalzgraf. Knapp 52 Prozen…
Reuters | 2. Mai 2009 — Berlin (Reuters) - Nach mehreren Jahren rückläufiger Randale war Berlin in diesem Jahr wieder Schauplatz schwerer Mai-Krawalle.…
Handakte WebLAWg | 3. März 2007 — Nach dem mutmaßlichen Sexualmord an dem neunjährigen Mitja aus Leipzig hat der Kriminologe Christian Pfeiffer die Politik vor…
kanzlei-hoenig.info | 15. November 2006 — Mit zwei Bengels auf dem Wrangelkiez im tiefsten Kreuzberg hatte die Berliner Polizei ein wenig Mühen: Eine Ansammlung von 80…
kanzlei-hoenig.info | 27. Mai 2010 — 82 Prozent der befragten Polizisten gaben an, im vergangenen Jahr im Dienst beleidigt oder bedroht worden zu sein, rund 27 Pr…
Am Montag verbündeten sich 60 junge Männer, um rund 30 Polizeibeamte zu bedrängen. Kein Einzelfall: Beamte werden immer häufiger angegriffen und beklagen Autoritätsverlust und fehlenden Respekt. Kriminologe Pfeiffer sieht ein "berlintypisches Phänomen".