Politiker fordern Verbot von “Killerspielen”

Der gestrige Amoklauf eines 18jährigen ehemaligen Schülers an einer Realschule im Emsdetten (NRW) hat eine erneute Debatte über das Verbot von “Killerspielen” ausgelöst.

Der stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende Wolfgang Bosbach meint, Spiele wie “Counterstrike” müssten verboten werden. Der brandenburgische Innenminister Jörg Schöhnbohm (CDU) fordert, konsequent gegen gewaltverherrlichende Spiele vorzugehen, da sie aggressives Verhalten fördern würden. Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz, erklärt, er sei sehr dafür, ein Verbot von Killerspielen in Betracht zu ziehen. Volker Beck, Geschäftsführer der Grünen-Fraktion wendet sich gegen ein Verbot und regt stattdessen eine Debatte um die Förderung von Medienkompetenz und sinnvolle Computernutzung an.

Quellen: Netzeitung Spiegel Handelsblatt

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Themen: Cdu , Sprecher , Handelsblatt , Spiele , Volker Beck , Konsequent

Erschienen 21. November 2006 auf http://www.ra-blog.de.

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