Plötzliche Verhinderung: Einzelanwalt muss Vorsorge treffen

Das OLG Naumburg (2 U 19/10) stellt fest:

Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, der sich der Senat anschließt, hat insbesondere ein Einzelanwalt die ihm zumutbaren Maßnahmen zu treffen, die sicherstellen, dass in einem Notfall unaufschiebbare Prozesshandlungen vorgenommen werden können (vgl. BGH, Beschluss v. 6. März 1990, VI ZB 4/90 –VersR 1990, 1026; Beschluss v. 2. Februar 1994, XII ZB 175/93 –VersR 1994, 1207; Bechluss v. 17. März 2005, IX ZB 74/04 – zitiert nach juris, m.w.N.). Dies umfasst auch die Vorsorge für den Fall, dass der Anwalt selbst bei Vorliegen des Notfalls keine Einzelanweisungen mehr geben kann.

Mit anderen Worten: Das Büropersonal muss allgemein angewiesen sein, sich um eine Übernahme unauf…

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Themen: Vorsorge , Olg Naumburg

Erschienen 9. September 2010 auf http://www.ferner-alsdorf.de.

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