Piratenpartei durchbricht Provider-Zensur
am 14.09.2007 von Die herrschende MeinungWie bereits berichtet, hat Arcor den Zugang in diversen Internetseiten gesperrt. Die Piratenpartei hat die Idee mit dem Proxy aufgegriffen und bietet Arcor-Kunden einen Zugang zu den einschlägigen Seiten an:Der Internet-Provider ARCOR bietet seit einigen Tagen seinen Kunden ohne Erklärung nur noch eingeschränkten Zugang zum Internet an. Am Beispiel der Webseite www.youporn.com kann dies jeder ARCOR-Kunde für sich prüfen.Mit diesem Vorstoß beweist ARCOR ein erschreckendes Maß an vorauseilendem Gehorsam und rückgratslosem Handeln zu der angeblichen Forderung eines Konkurrenzunternehmens des Betreibers obiger Seite. Sollte sich dieses Verhalten auch bei anderen Providern durchsetzen, wäre beliebiger Zensur, sei es weltanschaulicher oder anders begründeter Art, in Kürze Tür und Tor geöffnet. Darüber hinaus stellte der Gesetzgeber eindeutig klar, dass Provider für weiter geleitete Inhalte keinerlei Verantwortung tragen. Verantwortlich für den Inhalt einer Website ist stets nur deren Anbieter.Die Piratenpartei Deutschland (PIRATEN) entlarvt ab sofort die Unsinnigkeit dieses Vorgehens der Firma ARCOR, indem sie allen ARCOR-Kunden exemplarisch die oben genannte Website über einen eigenen Server wieder verfügbar macht. Gleichzeitig ist diese Aktion eine Demonstration gegen das inakzeptable Verhalten des Internet-Providers ARCOR. Um die Weiterleitung nutzen zu können, muss im Browser als Proxy porn.piratenpartei.de auf Port 3128 eingestellt werden. Mit diesen Einstellungen können lediglich ARCOR-Kunden ausschließlich auf die Domains youporn.com und sex.com zugreifen. Alle …
Gott schütze Youporn:
http://www.youtube.com/watch?v=dtrVE61l_ZQ
Arcor-Sperre löchrig
RA Kadelke / Kaum wurde bekannt, daß der Internetprovider Arcor aufgrund einer einstweiligen Verfügung des Landgerichts Frankfurt den Zugang zu jugengefährendenden Angeboten, u.a. YouPorn.com, sperren muss, kursieren im Netz bereits die ersten Anle…
LG Frankfurt a.M.: Internet-Provider ist nicht zur Sperrung von Google-Seiten wegen Jugendschutz verpflichtet – Urt. v. 05.12.2007, Az. 2-03 O 526/07
Wettbewerbsrecht-Blog.de / Das Landgericht Frankfurt am Main hat einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zurückgewiesen, wonach der Telekommunikationsanbieter Arcor AG & Co. KG seinen Kunden den Zugang zu den Seiten »google.de« und »google.com« sperren…
Arcor und die Websperren
RA Kadelke / Bei Telepolis ist ein interessanter Artikel über die im vorauseilenden Gehorsam erfolgte Sperrung von Webseiten durch Arcor erschienen. In der Tat ein Bärendienst, den der Provider der Netzwelt da erwiesen hat. Dabei sollte es doch im ureig…
Youporn und Arcor: eine unzulässige Verbindung
Strafprozesse und andere Ungereimtheiten / Arcor muss seinen 2,4 Millionen DSL-Kunden den Zugang zum US-Porno-Portal Youporn sperren. Das hat das Landgericht Frankfurt per einstweiliger Verfügung beschlossen. Begründung: Youporn prüft das Alter nicht gemäß deutschen Jugendschutzauflagen.…
LG Frankfurt a.M.: Keine Haftung von Arcor für pornografische Webseiten (YouPorn)
Kanzlei Dr. Bahr: Recht der Neuen Medien / Das LG Frankfurt a.M. (Urt. v. 08.02.2008 - Az.: 3-12 O 171/07) hat entschieden, dass den Access-Provider Arcor keine Mitveranwortung für die rechtswidrigen Webseiten des Porno-Anbieters YouPorn trifft.Anfänglich hatte das LG Frankfurt a.M. eine ei…
Next stop China
LawBlog / Auf vielfachen Wunsch: Arcor sperrt Zugriff auf Porno-Seiten Ausgesext? Videothekare kämpfen gegen YouPorn Arcor zensiert…
