Pink Floyd verklagen EMI

Es ist so eine Sache mit den langjährigen Vertragsbeziehungen, wenn die Verträge nicht kontinuierlich angepasst werden.

Wie heise online berichtet, streiten sich die Kultband Pink Floyd und das finanziell etwas angeschlagene Traditionslabel EMI um die Verbreitung von Musiktiteln der Band über Online-Dienste wie iTunes. Die im Jahre 1999 letztmalig angepaßten Verträge zwischen den beiden Parteien beinhalten, dass der Verkauf von Songs nicht einzeln, sondern nur im kompletten Album erfolgen darf. Damals gab es quasi keinerlei Online-Vermarktung von Musik. Mit Aufkommen der Downloaddienste wie iTunes oder Musikload hat die EMI Musikstücke der Rockband auch für den einzelnen Onlinevertrieb außerhalb des “Albumverbundes” lizensiert.

Das ist den Rockern ein Dorn im Auge. Sie vertreten die Auffassung, die Limitierung, die sich damals auf den Plattenmarkt bezog, gelte auch im Onlinevertrieb. Die EMI argumentiert, dass der Onlinevertrieb damals gar nicht Vertragsbestandteil gewesen sein könne (nur woraus ergibt sich dann die Möglichkeit des Onlinevertriebes ü…

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Themen: Musik , Heise , Itunes , Pink Floyd
Rechtsgebiet: Urheberrecht

Erschienen 11. März 2010 auf http://www.bella-ratzka.de.

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