Pfefferspray für unterfränkische Staatsanwälte
am 22.10.2007 von http://www.woetzel-online.info/Nach einer Messerattacke auf einen Schweinfurter Staatsanwalt sind bei den sieben Staatsanwaltschaften im Bezirk des Oberlandesgerichts (OLG) Bamberg die Sicherheitsvorkehrungen in der Diskussion. Unter anderem sollen alle Staatsanwälte mit Pfefferspray ausgerüstet werden, sagte Generalstaatsanwalt Dr. Heinz-Bernd Wabnitz am Rande einer Dienstbesprechung der Leitenden Oberstaatsanwälte in Würzburg. Bei vier der sieben Staatsanwaltschaften im OLG-Bezirk wurde bereits Pfefferspray angeschafft, die übrigen Behörden sollen zeitnah damit ausgerüstet werden. Hintergrund ist der Vorfall bei der Schweinfurter Anklagebehörde im Mai: Damals hatte ein 75-jähriger Rentner einen 48-jährigen Staatsanwalt in seinem Dienstzimmer mit dem Messer angegriffen und schwer verletzt. Wabnitz sind auch weitere Vorfälle in seinem Zuständigkeitsbereich bekannt, die glimpflicher abgelaufen sind. Um seine Mitarbeiter besser zu schützen, „wären Sicherheitsschleusen in jedem Gebäude ideal“, so Wabnitz. Die in letzter Zeit häufig aufgeworfene Frage, ob bei langen und komplizierten Wirtschaftsstrafverfahren am Ende noch eine angemessene Strafe herauskommt, stelle sich in Bayern weniger, so Wabnitz. Die Staatsanwaltschaften seien technisch und personell für den Kampf gegen die Wirtschaftskriminalität gut aufgestellt und sollen auch weiter verstärkt werden. An der für ganz Unterfranken zuständigen Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftsstrafsachen in Würzburg wurde in diesem Jahr bereits eine halbe zusätzliche Stelle geschaffen. Bei umfangreichen Ermittlungsverfahren sollen sich die Staatsanwälte laut Wabnitz künftig mehr auf das Wesentliche konzentrieren, „damit die Ermittlungen zügig geführt werden können“. Rund 2.700 Wirtschaftsstrafsachen hatten die Anklagebehörden im OLG-Bezirk Bamberg im vergangenen Jahr zu bearbeiten. Ein großes Lob zollte Wabnitz der Würzburger Staatsanwaltschaft für ihr „entschlossenes und erfolgreiches Vorgehen“ nach einer Attacke auf einen Bus voll …
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Reuters | Inlandsnachrichten / München (Reuters) - Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein will nach der Wahlniederlage der CSU auch mit der SPD über einen Koalition sprechen. Wir werden mit SPD, FDP, und Freien Wählern zu reden haben, sagte Beckstein…
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