Persönliche Voraussetzungen: Die Ausbildung
am 08.08.2007 von Ich klach mich tot ...Wir verlassen jetzt einmal die wunderbare Welt des Business-Plans im Sinne des DAV-Ratgebers. Weiter ginge es nämlich mit der Umsatzprognose: 1. GJ: 2.000,00, 2. GJ: 3.000,00 Euro, 3. GJ 3.500,00 Euro, 4. GJ: 5.000,00 Euro, 5. GJ 6.000,00 Euro. So kann man planen, sicherer ist es jedoch, zunächst daran zu denken, wie man satt wird und dann kurzfristig zu handeln.Stellt sich die Frage:Gibt es bereits in der Ausbildung etwas zu beachten, was einem später den Einstieg als Einzelanwalt erleichert?Antwort: Natürlich!Ich mache mal eine So/So nicht-Liste:1. Das StudiumSo: Im Studium bestehen die ersten Möglichkeiten, sich im Rahmen eines Nebenjobs oder eines unbezahlten Praktikums in den Anwaltsberuf einzufühlen. Wichtiger ist es natürlich, die Grundlagen für die juristische Arbeit zu lernen, um letztlich ein halbwegs vernünftiges Examen zu schaffen. Also sollte man die Sache auf die Semesterferien, sorry vorlesungsfreie Zeit, beschränken. Und wenn man nochmal schnell leben möchte, dann hier. Aber einer großartigen Anstrengung, anwaltlich zu werden, bedarf es hier noch nicht. Wichtig ist eine hingebungsvolle Mitarbeit im Verwaltungsrecht. Hier lernt man noch den Umgang mit einem völlig unbekannten Gesetzen, zu denen es keine durchgängige Rechtssprechung seit dem c. i. c. gibt. Etwas, was einem in der anwaltlichen Praxis regelmäßig begegnet.So nicht: Studium ist Party pur. Und fast jeder hat in seiner Verwandtschaft oder Bekanntschaft einen Anwalt, welcher einem den erforderlichen Praktikumsnachweis auch so unterschreibt.Aber, wie gesagt, das Studium ist nicht ausschlaggebend.2. Das ReferendariatSo: Hier ist eine massive anwaltliche Ausrichtung fällig: Von der ersten Minute an sollte man eine Kanzlei haben, welche einem …
Was tun in der Wartezeit?
Rechtseinblicke / Vor dem Referendariat steht erst mal die Wartezeit an. Je nach Bundesland und OLG-Bezirk kann die schon mal relativ lang dauern. Nach der großen Freude über das bestandene 1. Examen fällt man bald in ein ziemlich tiefes Loch und denkt sich meist n…
Dezernatsarbeit
Rechtseinblicke / Heute durfte ich Dezernatsarbeit machen. Vielen dürfte das kein Begriff sein. Unter Dezernatsarbeit versteht man vereinfacht gesagt, die ganze alltägliche Arbeit eines Richters, um die Prozesse “voranzutreiben”. Das heißt, es müssen z…
Nur noch 5 Wochen...
Jolandas Referendariat / Die Zeit vergeht wahnsinnig schnell... vor allen Dingen, wenn man viel zu tun hat. Jetzt sind es nur noch 5 Wochen bis zum Ende der Strafstation. Und man erlebt während dieser Station wirklich einiges mehr als in der Zivilstation... Mehr dazu im Ein…
Eine Zwischenbilanz zur Zivilstation
Rechtseinblicke / Meine Zivilrechtsstation neigt sich so langsam aber sicher dem Ende entgegen. Daher ist es an der Zeit, mal den bisherigen Verlauf zu bilanzieren. Insbesondere möchte ich die erste Station bewerten, bevor ich mein Zeugnis bekomme - ist vielleicht da…
warum kommunizieren? II
kleinstbuden-mechanic / wenn arbeitsanweisungen totaler quark schwer verständlich oder schwachsinnig nicht umsetzbar sind, sollte man darüber diskutieren sprechen können. man sollte doch sagen können, dass man einen mahnbescheid schlecht an ein postfach schicken kann. n…
Das erste Mal in Robe
Rechtseinblicke / Mich hat es diese Woche also das erste mal getroffen: ich musste Sitzungsvertretung machen. Der weiße Langbinder saß perfekt, die Robe eher weniger. Aber das gehört wohl dazu, dass man in einer von den Vorgängern schweißgetränkten und ausgebeul…
Schöffen sind überflüssig
Juristisches bei unfehlbar.net / Schöffen sind überflüssig. Und zwar ganz besonders im Verwaltungsrecht. Dort verstehen die Laien meist überhaupt nicht, worum es geht. Eine Beratung zwischen Richtern und Schöffen sieht dann regelmäßig so aus, dass die Richter versuchen, den S…
Erfahrungsbericht einer Familiensache
RA-Blog / In einem kleinen Amtsgericht, dessen Standort ich hier nicht nenne, wurde vor einiger Zeit das Familiengericht unter den vorhandenen Richtern neu aufgeteilt. Die Zivilgerichte verteilen die Akten nach Rechtsgebieten und dann nach den Anfangsbuch…
