Social Media – Stolperfalle Schleichwerbung
Internetrecht München | 9. März 2011 — Viele Unternehmer haben für sich die Werbung in Social Media Plattformen, wie beispielsweise auf Facebook oder Twitter, entdeckt. …
Online
Die elektronische Welt ermöglicht neue Arbeitsformen, eine zuvor ungeahnte Flexibilität und permanente Erreichbarkeit. Wie – überwiegend intensiv bis exzessiv – diese tatsächlich verwendet werden, ist leicht zu erkennen beim Blick in die updates der User quer durch alle social media und social communities. Bei Ausfall eben dieser „kommunikativen Basis“ des daily social life ist dem Einzelnen nicht nur das Mitgefühl seines „friend“-networks sicher, das widerspiegelt, WIE sehr schon rein emotional subjektiv für alle anderen nachfühlbar auch kurzfristige Zwangspausen davon spürbar störend in der täglichen Gewohnheit längst sind. Nicht nur „persönlich“ empfunden, stellt die täglich im ver-NETZ-tem Kreis gewohnte und geübte online-Präsenz und -Kommunikation für keinen unerheblichen Teil ihrer User – auch – berufliche und geschäftliche und damit werbende, schlicht Marketing- und Selfmarketing-Instrumentarien dar. Die 3A, wie ich das nenne, – allavailable, allvisible and allaccessable – prägen damit zwangsläufig nicht nur Imagine, Imagination, eben Bilder…..sondern konträr zur Illusion kontrollierbarer, selbstgestaltbarer medialer Nutzung und Nutzens zunehmend unkontrollierbar mit das Image. Nicht nur nach aussen: Sie verändern aber auch die Art des Miteinanders und der Kommunikation nicht nur technisch, sondern weit darüber hinaus auch inhaltlich nicht nur als Image nach aussen. Wert hat nicht was erlebt wird, sondern nur, worüber man erzählen kann. Posten. Pixelposten. (Wert/Nutzen-) Existent ist nur, was berichtet, gepostet, in Pixeln belegt und PRÄSENTiert wird, wer nicht (mit) drin und mit drin im Bild/e und dort getagt oder in Bildern dabei gewesen ist, nimmt quasi nicht teil am Leben, am social life, das damit sehr schnell ganz wenig social „nicht dabei“ ( zu sein oder dabei gewesen) bedeuten kann. Wer nicht im TAG-(es)-Geschehen präsent und präsentiert ist und wird und bevorzugt reziprok, weil Reaktion eines der essentiellen Kriterien ist, Reaktion, Resonanz das Image und die scheinbaren Values prägend bestimmen, verändert sich bewusst, unbewusst und unterbewusst und sein Verhalten, sein Anwendungs- mehr als sein realen Nutzen versprechendes Verhalten je nach individueller Unabhängigkeit, Souveränität und Gelassenheit en passant von derlei Erfahrungen medialer Eigen- und Drittwahrnehmung. Umsomehr als in fragwürdig zunehmend ungefragt selbstverständlicher Weise auch jegliche ausserhalb des virtuellen im realen social life stattfindende Events, Treffen, Meetings, Veranstaltungen virtuell in Fotos und Videos fixiert und bar jeglicher, geschweige denn vorheriger Information darüber oder Einwilligung dazu gepostet, publiziert und präsentiert werden. Ob sie multipel, allavailable, allaccessable, allvisible präsent aber ein reales Geschenk im Sinne einer Bereicherung oder ein Danaer-Geschenk bedeuten, ist hinterfragbar aus vielerlei Aspekten, nicht nur rechtli…
» Vollständiger ArtikelErschienen 7. Juni 2011 auf http://jusatpublicum.wordpress.com.
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Web 2.0 & Recht | 18. November 2009 — Soziale Medien wie Twitter, Facebook und Xing sind nicht nur in aller Munde, auch in Deutschland sind sie auf dem Weg ein Massenph…
Immateriblog.de | 27. August 2010 — Hier endlich die Präsentation, die ich als (vorgezogene) After Dinner Lecture am 18. August 2010 bei der Summer Academy des I…
beck-blog | 27. Oktober 2009 — Wieder eine öde PowerPoint-Präsentation zu "Social Media (Web 2.0) und Recht?" Hier ist einmal etwas Buntes zu den Social Media…
Onlinerechtlich | 19. April 2011 — Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat zehn Thesen zur Zukunft von Social Media in 2011 veröffentlicht. Demn…