Arbeitnehmer sollen durch höheren Pauschbetrag entlastet werden
Reuters | 2. Dezember 2010 — Berlin (Reuters) - Millionen von Steuerzahlern sollen nach dem Willen der Finanzpolitiker der schwarz-gelben Koalition durch ei…
Wagemutige Pläne im Steuerrecht: Der Pauschalbetrag für Werbungskosten, den jeder Arbeitnehmer bei seiner Einkommenssteuererklärung ohne weiteren Nachweis geltend machen kann, soll nach den Plänen der Bundesregierung möglichst bald von 920 auf 1.000 Euro pro Jahr steigen. Diese Aktion ist Teil des großen Plans “Unsere Steuererklärung soll einfacher werden“. FDP-Finanzexperte Volker Wissing spricht von einem “Durchbruch in der Steuerpolitik”.
Ein Durchbruch, was ist da los? Wieder mal verstehen wir nur Bahnhof! Sollte die Steuererklärung denn irgendwann nicht mal sogar auf einen Bierdeckel passen? Was bitte wird einfacher, wenn eine Pauschale minimal erhöht wird? Bis vor ein paar Jahren lag dieser Betrag sogar noch bei 1.044 Euro, bevor er dann auf 920 herabgesetzt wurde. Wäre mal interessant zu wissen, wieviele Arbeitnehmer das eigentlich betrifft, denn vermutlich kommen sehr viele allein schon wegen den Fahrkosten zur Arbeitsstelle über diesen Pauschalbetrag hinüber, weswegen das ganze wirkungslos bleibt. Aber wer weiß schon, was mit den Fahrtkosten in Zukunft geplant ist. Da ist ja derzeit Ruhe, nur wie lange noch? Vielleicht werden wir Arbeitnehmer um diese 80 Euro “Erhöhung” irgendwann sogar mal dankbar sein müssen.
Bis dahin denken wir auch weiterhin an die enorme finanzielle Entlastung, die die FDP den Hoteliers zu Jahresbeginn h…
» Vollständiger ArtikelErschienen 3. Dezember 2010 auf http://blog.betriebsrat.de.
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Die schwarz-gelbe Regierung ist sich einig: Arbeitnehmer in Deutschland sollen bei ihrer Steuererklärung künftig von einer höheren Werbungskosten-Pauschale profitieren. Union und FDP wollen sie von 920 auf 1000 Euro anheben.