Palms illegaler iTunes Anschluss

Der Palm Pre soll die Antwort des Smartphone-Herstellers auf das iPhone sein. Doch ganz ohne Anbindung an die Konkurrenz soll der Pre doch nicht sein. Schließlich hat Palm wohl erkannt, dass an iTunes hinsichtlich der Musikverwaltung wenig vorbei geht. Doch die einfache Synchronisation zwischen iTunes und mobilem Endgerät ist den Apple eigenen Produkten vorenthalten.

Anders als in dem gerade bei gelegten Streit zwischen Apple und den Betreibern des Bluewiki, geht es hier um die Öffnung des geschlossenen Systems iTunes&iPod auf Seiten von iTunes. Palm hatte es geschafft eine Software anzubieten, die es ermöglichte den Palm Pre mit iTunes abzugleichen. Apple reagierte mit dem nächsten Update und der Pre war ausgesperrt. Nun hat Palm nachgezogen und die Verbindung wieder freige”hackt”.

Der “Trick” den Palm dazu benutzt ist einfach: iTunes erlaubt das Synchronisieren nur mit Geräten, die es selbst identifizieren kann. Diese Identifizierung erfolgt über die Spezifikationen von USB durch Abgleich einer Geräte-ID (also etwa der Baureihenbezeichnung eines Geräts) und der Vendor-ID, die einen bestimmten Hersteller identifiziert. Mit diesem Mix erkennt iTunes, dass es sich um einen iPod von Apple handelt und lässt das Gerät für die Arbeit mit dem Programm zu.

Diese Vorgehensweise ist weder neu noch eine Gemeinheit seitens Apple. Es ist vielmehr eine Technik, die von vielen Programm- bzw. Hardwareherstellern verwendet wird. Drucker- oder Scanprogramme nutzen sie genauso wie Fernsehrogramme für DVB-T Sticks. Palm ersetzt nun also die eigene Vendor-ID durch eine von Apple und schon wird der Palm Pre von iTunes erkannt. Palm r…

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Themen: Iphone , Palm , Streit , Ipod , Apple , Anschluss , Itunes , Artikel , Usb , Palm Pre

Erschienen 25. Juli 2009 auf http://www.medien-gerecht.de.

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