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OVG Rheinland-Pfalz: Kämmerer erhält keine Vergütung für geleistete Mehrarbeit

am 21.03.2007 von http://blog.juracity.de

Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz hat mit seinem Beschluss vom 07.03.2007 (gerichtliches Aktenzeichen: 2 A 10071/07.OVG) entschieden, dass der ehemalige Kämmerer der Stadt Trier keinen Anspruch auf Vergütung von mehreren tausend Überstunden habe.
Der ehemalige Kämmerer hatte in den Jahren 1989 bis 1997 mehrere tausend Überstunden geleistet. Für diese Merharbeit erhielt er - zusätzlich zu seiner regulären Vergütung - einen Betrag von 50.000 € zur Abgeltung der Mehrarbeit ausgezahlt. Nachdem die Stadt Trier den Kämmerer zur Rückzahlung dieses Betrages aufgefordert hat, versuchte dieser mit einer Klage vor dem Verwaltungsgericht Trier seiner Zahlungspflicht zu entkommen. Sowohl in der ersten Instanz als auch jetzt vor dem OVG Rheinland-Pfalz blieb seine Klage jedoch ohne Erfolg.
Nach Ansicht des OVG habe es sich bei der geleisteten Überstunden um eine Verlängerung der regelmäßigen Arbeitszeit gehandelt, die nicht vergütungsfähig sei. Es habe sich bei der Mehrarbeit von Anfang an um absehbare und längerfristige Aufgaben gehandelt, auf …

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OLG Celle: Die Begriffe “wesentliche Vertragspflicht” und “Kardinalpflicht” in AGB verstoßen gegen das geltende Transparenzgebot

Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte / OLG Celle, Urteil vom 30.10.2008, 11 U 78/08 § 12 Abs. 1 S. 1, S. 2 UWG, § 307 Abs 1 Satz 2 BGB Das OLG Celle hat entschieden, dass die Klausel “[X haftet] nur im Falle der schuldhaften Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalp…

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