“Krabat” – den Film darf nicht jeder sehen…
Rechtslupe | 30. Dezember 2011 — Aus religiösen Gründen muss ein Schüler vom Besuch des Kinofilms “Krabat“ befreit werden, entschied jetzt das Oberverwaltungsge…
Der folgende Fall ging bis vor das Oberverwaltungsgericht und betrifft einen Schüler und seine Befreiung von einem Kinobesuch mit seiner Klasse. Der wurde von seiner Schule geplant und durchgeführt. Dabei wurde der Film “Krabat” angeschaut. Ist ein Kinobesuch seitens der Schule für einen Schüler verbindlich oder nicht? Können Eltern ihr Kind davon befreien lassen, das heißt bei der Schule um Freistellung von dieser Veranstaltung bitten? Damit hatte sich das Oberverwaltungsgericht des Landes Nordrhein-Westfalen zu befassen und in dieser Sache eine rechtsgültige Entscheidung zu fällen.
Eltern wollen Sohn von schulisch organisiertem Kinobesuch freisprechenDie Klasse beziehungsweise die Klassenleitung und Schule entschieden, den Film “Krabat” im Kino zu schauen, da das gleichnamige Buch des Autors Otfried Preußler Gegenstand des Unterrichts war. Es geht darin um einen Jungen, um schwarze Magie, dunkle Mächte, Zauberei und schließlich die Liebe, die darüber letztendlich erhaben ist.
Der Inhalt wiedersprach jedoch den Ansichten der den Zeugen Jehovas angehörenden Eltern des zwölfjährigen Jungen. Sie befürchteten, der Sohn würde durch den Film mit Spiritismus und schwarzer Magie in Berührung kommen. Das aber verbiete ihnen ihre Religion, so ihre Begründung für das Freistellungsersuchen. Doch eben dieses lehnte die Schulleitung ab. Die Vorinstanz des Verwaltungsgerichts stimmte der Schule zu, gab ihr das Recht und damit dem beklagten Land Nordrhein-Westfalen. Demnach müsse dem Freistellungsersuchen nicht nachgekommen werden. Dabei beriefen sie sich auf den staatlichen Bildungs- und Erziehungsauftrag, den eine Schule zu erfüllen hat. Die Kläger beließen es nicht dabei und gingen mit ihrem Anliegen vor die n…
» Vollständiger ArtikelErschienen 27. Januar 2012 auf http://www.rechtsanwalt.com/news.
Rechtslupe | 30. Dezember 2011 — Aus religiösen Gründen muss ein Schüler vom Besuch des Kinofilms “Krabat“ befreit werden, entschied jetzt das Oberverwaltungsge…
Archivalia | 24. Dezember 2011 — http://jusatpublicum.wordpress.com/2011/12/23/ganz-schon-viel-krabatz-um-krabat/ Nach dem Urteil des OVG "musste der Schulleiter e…
Jus@Publicum | 23. Dezember 2011 — könnte auch das OVG sich gedacht haben, das den Fall auf den Tisch bekam und gestern entschied. Nach dessen Urteil jedenfalls m…
Recht verkehrt | 17. Februar 2010 — Für die meisten Schüler zählt ein Kinobesuch während der Schulzeit wohl zu den Highlights im Alltag, für andere ist er einfac…
WOLF | RECHTSANWALT | 16. Februar 2010 — Die 7. Klasse einer Schule aus B. wollte sich den Kinofilm “Krabat” von Ottfried Preußler ansehen. Die Eltern wollten ihrem S…
Jus@Publicum | 17. Februar 2010 — Ein Siebtklässler aus Bocholt hätte am Besuch des Kinofilms „Krabat“ im Rahmen des Deutschunterrichts teilnehmen müssen, obwohl…
Rechtslupe | 17. Februar 2010 — Schüler müssen nicht aus religiösen Gründen von einem schulischen Kinobesuch freigestellt werden, urteilte jetzt das Verwaltung…
LawBlog | 19. Juni 2006 — Die katholischen Eltern eines Gymnasiasten, der in einem katholischen Kolleg lebt und die 6. Klasse einer öffentlichen Schule b…
Juraexamen.info | 9. Januar 2012 — Immer wieder kommt es zu rechtlichen Streitigkeiten, wenn es um die Ausübung der Religionsfreiheit im schulischen Umfeld geht. …
Anwaltskanzlei Ferner Alsdorf | 12. April 2011 — Mit einem kürzlich zugestellten Beschluss vom 18.3.2011 hat das Oberlandesgericht Frankfurt am Main in letzter Instanz die vora…
Behördeninternet: Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen