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OVG Berlin bestätigt Ausweisung eines türkischen islamischen Predigers

am 22.03.2005 von http://rafranke.blogspot.com

Pressemitteilung des OVG Berlin: Durch Beschluss vom 25. Februar 2005 hat das Verwaltungsgericht den Eilantrag eines 59-jährigen, seit 1971 im Bundesgebiet lebenden türkischen Predigers der Neuköllner Mevlana-Moschee, der wegen schwerwiegender Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ausgewiesen worden ist, zurückgewiesen (vgl. dazu die Presseerklärung des Verwaltungsgerichts Berlin Nr. 13/2005).
Die dagegen gerichtete Beschwerde war erfolglos. Nach Auffassung des 3. Senats des Oberverwaltungsgerichts Berlin begegnet der Ausweisungsbescheid im Eilrechtsschutzverfahren keinen durchgreifenden rechtlichen Bedenken. Mit seinem Redebeitrag anlässlich einer öffentlichen Kundgebung in Berlin-Kreuzberg am 12. Juni 2004, die sich gegen „Unterdrückung, Besetzung und Folter im Irak und Palästina“ richtete, habe der Antragsteller in gewaltverherrlichender Weise Märtyrer in Jerusalem und Bagdad gepriesen und damit für seine mehrheitlich moslemischen Zuhörer eine Assoziation zu terroristischen Selbstmordattentaten hergestellt. Die religiös motivierten Äußerungen des Antragstellers seien weder durch das Grundrecht der Meinungsfreiheit noch durch die grundrechtliche Gewährleistung der Glaubensfreiheit gedeckt. Sie begründeten eine erhebliche Störung der öffentlichen Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland, die auch unter Berücksichtigung europarechtlicher Vorgaben die Ausweisung rechtfertigten. Mit seiner auszugsweise im ZDF ausgestrahlten Freitagspredigt zu Beginn des Ramadan Anfang November 2004, in der sich der Antragsteller u.a. abfällig über die Nützlichkeit der Deutschen geäußert hat, habe er innerhalb weniger Monate ein weiteres Mal den gesellschaftlichen Frieden und damit den Grundkonsens des Zusammenlebens religiös und ethnisch verschiedener Bevölkerungsgruppen gefährdet. Angesichts der in ihrem Kernbereich berührten öffentlichen Sicherheit und Ordnung überwiege das besondere öffentliche Interesse an der sofortigen Vollziehung der Ausweisung das private Interesse des Antragstellers, bis zum Abschluss des Hauptsacheverfahrens im Bundesgebiet zu verbleiben. Beschluss vom …

OVG Berlin: Private Sportwetten sind verboten

Kanzlei Dr. Bahr: Recht der Neuen Medien / Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat mit Beschluss vom 25. Oktober 2006 die Beschwerde eines Vermittlers von privaten Sportwetten gegen einen Beschluss des Verwaltungsgerichts Berlin zurückgewiesen, mit dem die vom Land Berlin untersagt…

Ausweisung nach Drogenhandel trotz kleiner Kinder

Lichtenrader Notizen / Die Ausweisung eines albanischen Heroinhändlers, der mit einer deutschen Staatsangehörigen zwei gemeinsame kleine Kinder hat (Antragsteller), ist rechtens. So die 4. Kammer des Verwaltungsgerichts Mainz in folgendem Fall: Der Antragsteller kam vo…

Frau war nicht Ehefrau: Ausweisung

Handakte WebLAWg / Die Tatsache, dass ein kroatischer Staatsangehöriger (Antragsteller) gegenüber der Ausländerbehörde ein andere Frau für seine Ehefrau ausgegeben hat, hat im Ergebnis zu seiner Ausweisung durch die Kreisverwaltung Mainz-Bingen geführt, die die 4…

Fristlose Entlassung eines Bundespolizeibeamten auf Probe wegen Verbreitung rechtsradikalen Gedankenguts

Recht und Alltag / Das Verwaltungsgericht (VG) Berlin hat den einstweiligen Rechtsschutzantrag eines Bundespolizeibeamten gegen seine fristlose Entlassung wegen Verbreitung rechtsradikalen Gedankenguts und sexueller Belästigung einer Kollegin mit seinem Beschluss vom…

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VGH BAYERN: Fahrerlaubnisentzug mangels ausreichender Mitarbeit des Betroffenen bei der Klärung seiner Fahreignung

Straßenverkehrsrecht / Der VGH hat eine Beschwerde gegen die Zurückweisung des Antrags auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung zurückgewiesen. Dem Antragsteller, der Epileptiker ist, wurde mangels ausreichender Mitarbeit bei der Klärung seiner Fahreignung u…

Verwaltungsgericht Braunschweig bestätigt Ausweisung eines 21-Jährigen, der seit seinem ersten Lebensjahr in Deutschland lebt

Strafprozesse und andere Ungereimtheiten / Raub, Diebstahl, Körperverletzung, sexuelle Nötigung: Seit er strafmündig ist, hat der heute 21-Jährige immer wieder vor dem Richter gestanden. Das Verwaltungsgericht Braunschweig hat die Ausweisung des gebürtigen Türken, der in Deutschland…

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Rechtsanwalt und Notar Rolf Jürgen Franke aus Berlin trägt Hinweise zu Recht, Rechtsprechung, Gesetzgebung und zu allem, was er noch alles interessant findet, zusammen

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