Open Access oder “Open Enteignung”?

Es schepperte mächtig in der taz.de-Kommentarspalte, als Rudolf Walther am vergangenen Freitag eine scharfe Kritik an Googles Buchsuchmaschine und der kostenlosen Verfügbarmachung wissenschaftlicher Texte im Internet veröffentlichte. Auch taz-intern ging die Debatte hoch her, sahen die Onliner doch eher die Vorteile von “Open Access”, während altgediente Print-Vertreter wie Zeit-Herausgeber Michael Naumann und taz-Chefredakteurin Bascha Mika sogar einen Aufruf deutscher Autoren und Verleger unterzeichneten, der sich massiv gegen die von Walther als “Open Enteignung” titulierte Bewegung wendet.

Worum geht es? Die akademische Landschaft ist derzeit massiv im Umbruch. Wurden Fachartikel einst in entsprechenden Printjournalen veröffentlicht, geht der Trend rasant ins Digitale. Dort treffen geschlossene und offene Welten aufeinander. Auf der einen Seite stehen Wissenschaftsverlage, die online …

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Themen: Journalismus , Open Access , Michael Naumann , Recht (d)
Rechtsgebiet: Urheberrecht

Erschienen 26. März 2009 auf http://log.handakte.de/.

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Immateriblog.de - Matthias Spielkamp über Immaterialgüter in der digitalen Welt