"Online-Durchsuchung trifft schnell den Falschen"

... sagt Markus Hansen vom ULD Schleswig-Holstein laut PC WELT Die Durchsuchung von Computern möglicher Straftäter über das Internet birgt nach Ansicht eines Experten so gravierende Probleme, dass die Ermittlungsbehörden darauf verzichten sollten. So könnten die gewonnenen Informationen verfälscht sein, sagte Markus Hansen vom Unabhängigen Datenschutzzentrum (ULD) Schleswig-Holstein am Montag der Deutschen Presse-Agentur dpa. Zudem gerieten leicht Unbeteiligte ins Visier der Fahnder. Der Innenausschuss des Bundestages diskutierte am Montag über den Entwurf des neuen Gesetzes für das Bundeskriminalamt (BKA), das Online-Durchsuchungen vorsieht. Wenn Fahnder über das Internet einen Rechner infiltrieren, sei gut möglich, dass auch andere Angreifer Schwachstellen ausnutzten - etwa Autoren von Schadprogrammen wie Viren oder Trojanern. "Die Echtheit der gewonnenen Informationen ist deshalb in Zweifel zu ziehen." Überdies sei es technisch schwierig, gezielt den richtigen Rechner mit der Fernsteuersoftware zu infiltrieren. "Die…

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Themen: Schleswig Holstein , Dpa , Uld

Erschienen 16. September 2008 auf http://spitzelblog.blogspot.com/index.html.

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