OLG Saarbrücken: Keine Berücksichtigung von Darlehensraten beim Kindesunterhalt

Nach dem OLG Saarbrücken gelten, wenn es um die Berücksichtigung von Darlehensraten bei der Berechnung des Unterhalts geht, beim Kindesunterhalt die gleichen Regeln wie beim Ehegattenunterhalt. Grundsätzlich darf ein Unterhaltsverpflichteter am auf Kosten des Unterhaltsberechtigten kein Vermögen bilden. Solange im Rahmen einer Trennung der Zugewinnausgleich noch nicht durchgeführt ist, profitiert die unterhaltsberechtigte Ehefrau noch von den Tilgungsraten, die der Ehemann beispielsweise in ein Immobiliendarlehen einzahlt; sie bekommt beim Zugewinnausgleich die Hälfte davon. Sind die Vermögen aber auseinanderdividiert, führt die Tilgung des Darlehens zu einer einseitigen Vermögensbildung beim Unterhaltsverpflichteten, und dies zu Lasten des Unterhaltsberechtigten. Nach der Rechtsprechung des BGH XII ZR 22/06 =…

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Themen: Kindesunterhalt , Darlehensraten
Rechtsgebiet: Familienrecht

Erschienen 19. August 2010 auf http://fokus-familienrecht.blogspot.com.

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