OLG Köln: Unzulässige Werbung für Heilmittel - Rabatte für Warenzugaben wettbewerbswidrig

OLG Köln, Urteil vom 23.02.2011, Az. 6 W 2/11 §§ 3, 4 Nr. 11, 8 UWG; 7 HWG

Das OLG Köln hat entschieden, dass eine nach dem Heilmittelwerbegesetz unzulässige Werbung vorliegt, wenn ein Werbender für Medizinprodukte ein erheblich verbilligtes Gerät anbietet für den Fall der Mindestabnahme bestimmter Medizinprodukte. Darin liege eine unzulässige unentgeltliche Zuwendung. Liege der Preis für die “Nebenware” - wie hier - unter dem Einstandspreis, handele es sich lediglich um ein Scheinentgelt. Der streitgegenständliche medizinische Scanner werde für nur 28% des üblichen Preises angeboten, was sich für den angesprochenen Verkehr als Geschenk darstelle, das ihm nur im Hinblick auf die langfristige Abnahmeverpflichtung der Produkte des Werbenden gewährt werde. Rabatte nach dem Heilmittelwerbegesetz seien jedoch nur auf die Preise…

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Themen: Köln , Hwg , Oberlandesgericht , Urteile & Beschlüsse , Rabatt , Scanner , Geschenk , Rabatte , Werbung , Zugabe , Heilmittel , Heilmittel / Ernährung , Heilmittelwerbegesetz , Mindestabnahme , Scheinentgelt
Rechtsgebiet: Wettbewerbsrecht

Erschienen 19. Juni 2011 auf http://damm-legal.de.

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