OLG kippt Apothekenverkauf

Böse Überraschung für einen Apotheker vor dem OLG Hamm, der sein Geschäft an einen Kollegen verkaufen wollte:

Das Gericht hielt den Unternehmenskaufvertrag für sittenwidrig.

Begründung:

Der im Kaufvertrag zu Grunde gelegte Umsatz sei danach ausgerichtet gewesen, dass die Apotheke empfindliche und daher teure Medikamente für einzelne Ärzte bevorratet und an diese auf telefonischen Abruf ohne Einschaltung des betroffenen Patienten ausliefert. Das aber verstoße gegen das Ärztebevorzugungsverbot nach § 11 des ApoG. Damit bezwecke der Gesetzgeber eine strenge Trennung zwischen dem Beruf des Arztes und dem des Apothekers. Da allein schon auf Grund der am …

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Themen: Rechtsprechung , Kollegen , Olg Hamm , Handelsblatt , Apothekenverkauf

Erschienen 18. Januar 2007 auf http://log.handakte.de/.

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