OLG Hamm zur Einwilligung in Werbung mittels AGB
Anwaltskanzlei Ferner Alsdorf | 1. Mai 2011 — Das OLG Hamm (I-4 U 174/10) hat aktuell entschieden, dass die in AGB immer wieder gerne anzutreffende Formulierung in dieser…
Das OLG Hamm (I-4 U 174/10) hat aktuell entschieden, dass die in AGB immer wieder gerne anzutreffende Formulierung in dieser Art
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Probleme bereitet. Dabei stellt das OLG Hamm fest:
Wenig überraschend war im Einzelfall, dass ein Verstoss gegen §4a BDSG festgestellt wurde: DIe Klausel war nicht besonders hervorgehoben. Mit dem OLG wäre dies der Fall, wenn sie in Fettschrift abgefasst wäre oder unmittelbar über dem Unterschriftsfeld angebracht wäre. Das war nicht der Fall, somit lag ein Verstoss gegen §4a BDSG vor und die Klausel ist im Ergebnis unwirksam. Neben dem BDSG ist – hier geht es ja um Einwilligung zur Werbung nicht nur via Post, sondern auch via Mail und Fax, an den §7 UWG zu denken. Der fordert im §7 II Nr.3 UWG eine ausdrückliche Einwilligung. Die aber gibt es nur, wenn man eben nicht mittels AGB eine solche Einwilligung untergeschoben bekommt, vielmehr muss man selber – eben ausdrücklich – einwilligen, eine Opt-Out-Regelung reicht hier nicht. Das OLG v erweist an diesem Punkt stimmigerweise auf den BGH.Punkt 2 sollte Beachtung finden, da ein Verstoss hiergegen umgehend zu einer Abmahnung führen kann. Dabei begegnet die Auslegung des OLG hier Zustimmung: Seit je her vertrete ich die Auffassung, dass eine “ausdrückliche Einwilligung”, w…
» Vollständiger ArtikelErschienen 1. Mai 2011 auf http://www.ferner-alsdorf.de.
Anwaltskanzlei Ferner Alsdorf | 1. Mai 2011 — Das OLG Hamm (I-4 U 174/10) hat aktuell entschieden, dass die in AGB immer wieder gerne anzutreffende Formulierung in dieser…
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