Fußnoten bei Internetangeboten: Wettbewerbsrechtliche Anforderungen
IT-Recht Kanzlei - Nachrichten | 10. August 2009 — Grundsätzlich muss bei Verkaufsangeboten im Internet, bei denen der Blickfang zwar nicht objektiv unrichtig ist, aber nur „die …
1. Sofern innerhalb einer so genannten Blickfangwerbung der Blickfang eine Fehlvorstellung auslöst, muss die irrtumsausschließende Aufklärung des angesprochenen Verkehrs durch einen klaren und unmissverständlichen Hinweis erfolgen. Hierbei kommt es darauf an, ob dieser Hinweis an dem Blickfang teilnimmt und eine Zuordnung zu den herausgestellten Angaben gewahrt bleibt (BGB, GRUR 2003, 249 - Preis ohne Monitor). 2. Ist der blickfangmäßig herausgestellt Teil einer Werbung ("Blickfang") zwar nicht objektiv unrichtig, enthält aber "nur die halbe Wahrheit", muss ein Stern oder ein anderes hinreichend deutliches Zeichen den Betrachter zu dem aufklärenden Hinweis führen. Den Werbenden trifft in insoweit die aus dem Irreführungsgebot abzuleitende Pflicht, belastende Preisbestandteile klar zugeordnet und ähnlich deutlich herauszustellen. 3. Wie deutlich ein Stern oder anderer aufklärender Hinweis gestaltet sein muss, hängt von den Umständen des Einzelfalls - insbesondere der Ausgestaltung der Werbeanzeige und deren Darstellung - ab. 4. Ein aufklärender Hinweis in einer Fußnote, der in geringer Schriftgröße und konturschwache…
» Vollständiger ArtikelErschienen 19. August 2009 auf http://www.medien-internet-und-recht.de.
IT-Recht Kanzlei - Nachrichten | 10. August 2009 — Grundsätzlich muss bei Verkaufsangeboten im Internet, bei denen der Blickfang zwar nicht objektiv unrichtig ist, aber nur „die …
MEDIEN INTERNET und RECHT | 2. Mai 2010 — 1. Im Rahmen einer Werbung sind blickfangmäßige Angaben nicht isoliert zu betrachten, mit der Folge, dass die hervorgehobenen Hera…
MEDIEN INTERNET und RECHT | 10. Juni 2007 — 1. Weist ein Diensteanbieter auf einer Internetseite blickfangmäßig auf die Möglichkeit hin, eine (Gratis-) Leistung beziehen zu k…
Rechtslupe | 14. April 2009 — Der 1. Kartellsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt/Main hat die Anforderungen an die Lesbarkeit von Anzeigetexten der Stroman…
MEDIEN INTERNET und RECHT | 14. August 2008 — 1. Eine Werbung mit der Aussage "Keine Grundgebühr" ist irreführend, wenn die angesprochenen Verkehrskreise darüber irregeführt we…
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 15. September 2009 — BGH, Urteil vom 04.10.2007, Az. I ZR 22/05 §§ 3, 4 Nr. 11; 8 Abs. 1 und 3 Nr. 1 UWG; § 1 Abs. 2 Nr. 1 und Abs. 6 PAngV; § 1 A…
IT-Recht Kanzlei - Nachrichten | 15. September 2009 — Wird eine Werbemitteilung so gestaltet, dass der Adressat durch das Betätigen eines Textfeldes mit der Bezeichnung “Dankeschön …
IT-Recht Kanzlei - Nachrichten | 8. Juni 2009 — Eine Werbeanzeige verstößt gegen das Verbot irreführender Werbung (§§ 3, 5, 8 UWG), wenn ein Fußnotenhinweis, der den Verbrauch…
LBR-Blog | 6. Oktober 2009 — Der Bundesgerichtshof hat in einer Entscheidung aus Juli 2009 (BGH, Urteil vom 16.07.2009, Az. I ZR 140/07) klargestellt, dass …
Beckmann und Norda Rechtsanwälte Bielefeld | 7. November 2011 — OLG Celle Urteil vom 24.02.2011 13 U 172/10 Testergerbnis 6-Punkt-Schrift Bei der Werbung mit Testergebnissen muss der Werbende di…