OLG Frankfurt a.M.: Der Betreiber einer Abo-Falle hat Gewinne herauszugeben

OLG Frankfurt a.M., Urteil vom 04.12.2008, Az. 6 U 187/07 §§ 3, 4 Nr. 11, 8 Abs. 3 Nr. 3, 5 UWG; § 1 Abs. 1 u. 6 S. 2 PAngV Das OLG Frankfurt a.M. hatte im Streit zwischen dem Deutschen Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität und der Firma Genealogie Ltd. den Betreiber einer “Namens- und Ahnenforschungs-Datenbank” weitgehend zu Unterlassung und Auskunft verurteilt. Bei der betriebenen Website wird der Kunde dazu verleitet, seine Daten (Adresse, E-Mail, Geburtsdatum etc.) einzugeben, um kurze Zeit später eine Rechnung über ein kostenpflichtiges 12- oder 24-monatiges Abonnement zu erhalten. Auf der Website sind Preisangaben und Verbraucherinformationen unauffällig und versteckt angebracht, damit ahnungslose Verbraucher ihre Daten preisgeben. Diese Praktiken empfand das OLG als unlauter und wettbewerbswidrig. Deswegen untersagte es u.a. nicht nur die konkrete Darstellung der…

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Themen: Impressum , Verbraucherschutz , Frankfurt , Unterlassung , Agb , Gewinnabschöpfung , Oberlandesgericht , Urteile & Beschlüsse , Irreführung , Auskunft , Abo-fallen , Anbieterkennzeichnung , Preisangabe , Streit , Olg Frankfurt , Gewinn , Werbung , Anbieterkennzeichng , Abo-falle , Unlauter , Irreführende , Olg Frankfurt Abofalle
Rechtsgebiet: Wettbewerbsrecht

Erschienen 19. Februar 2009 auf http://damm-legal.de.

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