OLG Celle: Haftung einer Kommune für Schlaglochschaden eines Autofahrers

Das Oberlandesgericht Celle (Az.: 8 U 199/06) hat einer Kommune eine Mitschuld am Schlaglochschaden eines Autofahrers zugesprochen. Wie die Rechtsanwaltskammer Oldenburg mitteilt,

musste eine niedersächsische Großstadt einem Autofahrer Schadensersatz zahlen, als dieser auf einer viel befahrenen Durchgangsstraße in ein 20 Zentimeter tiefes Schlagloch gefahren war. Durch den Unfall war ein Reifen beschädigt worden und sind zwei Felgen zu Bruch gegangen.

Obwohl die Gemeinde vor der Unfallstelle Tempo 30 angeordnet und auf Schildern vor Straßenschäden gewarnt hatte, gaben die Richter dem Autofahrer Recht. Die Hälfte der Kosten von rund 2.800 Euro musste der Mann aber selbst tragen. Denn in der Regel treffe Fahrer in solchen Fällen ein Mitverschulden, so die Ri…

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Themen: Verkehr , Schadensersatz , Oldenburg

Erschienen 30. Mai 2007 auf http://blog.juracity.de.

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